Ampelabschaltung soll Stau nach Messe-Konzerten verringern
Mit einem neuen Verkehrskonzept will Chemnitz die langen Wartezeiten bei großen Veranstaltungen in der Arena reduzieren
Chemnitz. Die erwarteten rund 5000 bis 7000 Gäste beim Konzert von Andrea Berg am 24. Februar in der Arena testen als erste das neue Verkehrssystem rund um das Messegelände. Es soll künftig bei Großkonzerten helfen, Ärger bei der An- und Abfahrt möglichst zu vermindern. Die Stadtverwaltung und der Betreiber, die aus Messe, Stadthalle und Wasserschloß Klaffenbach neugegründete Veranstaltungsgesellschaft C3, reagieren damit auf die anhaltende Kritik und auf Hinweise von Besuchern, wie Messechef Michael Kynast sagt.
Derzeit laufen nach seinen Worten die vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren und Abstimmungen mit der Polizeidirektion. C 3 und Stadtverwaltung gingen allerdings davon aus, dass die Regelungen rechtzeitig zum ersten Großkonzert des Jahres in Kraft treten. Neben dem Gastspiel von Andrea Berg würden sie dann zunächst auch für die Großkonzerte in der Messe am 3. März mit Udo Jürgens sowie am 27. Mai mit den Ärzten gelten. Einen weiteren Ausblick gibt Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk noch nicht: "Wir konzentrieren uns zunächst auf diese Termine und werten die Erfahrungen aus", sagte er.
Kynast weist zudem auf das seit längerem angebotene Kombiticket hin, das als Eintrittskarte und Fahrschein für Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Mittelsachsen gilt: "Eine der Möglichkeiten für die Anreise ist, komplett mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren."
Diese Änderungen plant die Stadtverwaltung für den Straßenverkehr rund um die Messe:
Zeitweise Ampel an der Messe abgeschaltet: Geplant ist auch, die Ampel an der Kreuzung Neefestraße, Carl-Hamel-Straße, Jaenickestraße rechtzeitig vor Veranstaltungsende abzuschalten. Damit soll der Verkehr besser von den Messe-Parkplätzen abfließen.
Zeitweise Tempo 50 auf der Neefestraße: Bei Großveranstaltungen wird auf der Neefestraße zwischen Südring und Solarispark die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 auf 50 Kilometer je Stunde reduziert. Die Begrenzung gilt zwei Stunden vor und nach der Veranstaltung. Amtsleiter Gregorzyk führt Sicherheitsgründe an: "Die Verkehrsdichte und die Unfallhäufigkeit sind vor und nach den Konzerten sehr hoch. Eine niedrigere Geschwindigkeit soll mehr Sicherheit beim Wechsel der Fahrspuren schaffen."
Dauerhaft neue Wegweiser auf der Neefestraße: Eine bessere Beschilderung kann besonders für auswärtige Konzertgäste die Zu- und Abfahrt erleichtern, erläutert Bernd Gregorzyk. Voraussichtlich in diesem Jahr sollen daher auf der Neefestraße, stadteinwärts nach dem Neefepark, die Spurführungstafeln durch besser erkennbare Wegweiser mit dem Ziel "Messe" ersetzt werden.
Dauerhaft neue Beschilderung an der Limbacher Straße: Auch im Umfeld der Messe, auf der Zufahrtstrecke über die Limbacher Straße stadteinwärts, sollen Wegweiser um die Zielangabe "Messe" ergänzt werden. Vorgesehen sind die Schilder an der Barbarossa- und an der Reichsstraße.



19:20 Uhr
Pixelghost: Aja, wenn man nicht Ihrer Meinung ist, wird die Diskussion als unsachlich bezeichnet. Aber das ist ja nichts Neues.
Wo war ich unsachlich? Ich lebe und arbeite seit 1982 hier.
Ich bin gespannt, ob sich noch andere - vor allem hier beheimatete Leser - zu Wort melden und welche Meinung die vertreten.
18:12 Uhr
Johannisbrunnen: Ich habe befürchtet, dass diese Diskussion unsachlich wird und ich möchte sie deshalb auch nicht weiterführen. Ich war beruflich öfter in Chemnitz und kenne die Stadt. Das Portal arbeitet bundesweit, ergo auch für Chemnitz. Ihnen viel Spaß weiterhin und stehts gute Laune
17:36 Uhr
Pixelghost: Sie werben öffentlich für Ihr Portal, wollen aber keine öffentliche Diskussion mit mir? Was haben Sie denn erwartet, "Ja"sager?
Wenn man googelt und das Impressum sieht merkt man, dass Sie mit Chemnitz nichts zu tun haben.
Ich werde keine Daten von mir auf Ihrem Server ablegen. Netter Versuch.
16:50 Uhr
Pixelghost: Aber hier geht es ja in der Hauptsache nicht um den Berufsverkehr, sondern um die Veranstaltungen in der Messe Chemnitz, zu der regelmäßig Besucher aus dem ganzen Umland oder sogar aus anderen Teilen Deutschlands anreisen. Einige sind dann erste Mal da und kennen sich überhaut nicht aus - trotz Navigationszeitalter.
Bei der Anfahrt geht's ja noch gesittet zu. Es gibt Einweiser zu den Parplätzen und in der Regel ist es auch noch helllichter Tag - gut für die Orientierung. Aber bei der Abfahrt herrscht das Chaos. An der Parkplatzausfahrt will jeder der Erste sein. Kaum einer nimmt Rücksicht (vermutlich hat man am Abend nach 23.00 Uhr noch einen wichtigen Termin???). Regulierer gibt es keine. Kostet wohl zu viel Geld die Leute bis Mitternacht zu bezahlen.
In Leipzig werden nicht nur bei der Anfahrt Ordner eingesetzt, sondern auch zur Abreise der Teilnehmer. Ein Problem sind dort nur die roten Ampeln in südl. Richtung, die in einem so langsamen Takt umschalteten, dass einige Autofahrer nervös wurden und hirnlose Fahrmanöver starteten.
Wenn also die Ampeln ausgeschaltet werden, dann sollten an diesen Kreuzungen auch Regulierer stehen. Ansonsten wird genau so ein Chaos wie immer.
Voraussetzung ist natürlich, dass die Besucher noch wissen wie man Auto fährt - im Dunkeln, ohne Ampellicht und auf Handzeichen der Regulierer...
16:45 Uhr
Johannisbrunnen: Ich will keine öffentliche Diskussion mit dir führen. Das muß jeder selber wissen, ob er versucht Mitpendler zu suchen oder nicht, zumal das Portal kostenlos ist. "Probieren geht über studieren", sagt der Volksmund zurecht. Dir weiterhin eine staufreie Fahrt.