Die Autoren des Karl-Marx-Musicals, Steffen Lukas, Prinzen-Sänger Tobias Künzel und Maximilian Reeg vor dem Chemnitzer Nischel.Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Chemnitz: Prinzen-Sänger Tobias Künzel lässt Marx musikalisch auferstehen
Künstler fahren im roten Doppeldecker-Bus vor Nischel vor - Musical wird in Plauen uraufgeführt
Chemnitz. Im roten Doppeldecker-Bus sind sie am Donnerstag vorm Karl-Marx-Monument an der Brückenstraße vorgefahren: Prinzen-Sänger Tobias Künzel, Steffen Lukas und Maximilian Reeg. Den 130. Todestag des großen Denkers nahmen die drei Künstler zum Anlass, um im ehemaligen Karl-Marx-Stadt ihr neues Musical "Comeback! Das Karl-Marx-Musical" vorzustellen.
Knapp vier Jahre arbeiteten Künzel, Sänger der Prinzen, Lukas , Moderator bei Radio PSR, und Reeg, Texter und Autor von Hörfunkproduktionen, an dem Musical. "Geschrieben haben wir alles gemeinsam, meistens bei mir in London", sagte Tobias Künzel, der zwischen Leipzig und der britischen Hauptstadt mit seiner Familie pendelt. Am 2. November wird das Musical im Plauener Vogtlandtheater Premiere feiern. Anschließend wird es zunächst Vorstellungen in Plauen und Zwickau geben.
Künzel hat mit dem Musical aber größeres vor. "Wir hoffen natürlich, dass es erfolgreich ist und würden es später gerne deutschlandweit aufführen - am liebsten aber auch mal in London", sagte Künzel. Der Prinzen-Sänger hatte die Idee zum Musical auch in der englischen Hauptstadt, Marx‘ späterem Exil und Lebensmittelpunkt. "Ich sah in Camden Town, einem Londoner Stadtteil, eine Tafel mit berühmten Personen, die hier gelebt haben - unter anderem Karl Marx", so Künzel. "Da war mir irgendwie klar, dass man über ihn was machen muss." Sehr politisch wird das Musical aber nicht, es soll vor allem der Unterhaltung dienen. (jla)


18:11 Uhr
wuehlmaus: @Andsch: Interessantes Zitat! Wo gibt es das Ganze als Buch?
Das Wort "Neger" wurde in meiner Kindheit noch selbstverständlich und ohne schalen Beigeschmack verwendet. Ein Schwarzer klärte uns schließlich darüber auf, dass die Wurzel des Wortes das Schimpfwort "Nigger" ist, und wir verwenden es seitdem nicht mehr.
Schlimmer ist, dass es heutzutage Leute gibt, die haben Afrika bereist, sind hochintelligent und sprechen immer noch abfällig von "Negern".
14:48 Uhr
Andsch: Und noch ein Zitat von Marx...Anmerkung: In der lebenslangen Korrespondenz mit Engels sind die beiden Freunde oft in fürchterlichster Weise über Feinde und Freunde hergefallen, um sich Luft zu machen - wobei sie darauf bauen konnten, dass das beim jeweils anderen gut aufgehoben ist. Entsprechend finden sich dort oft sehr derbe Beschimpfungen. Der folgende Wutausbruch wurde dadurch ausgelöst, dass Marx pleite war, Miete und Essen nicht mehr bezahlen konnte und Lassalle ihm bei einem Besuch in seiner Wohnung kein Geld lieh.
?"Der jüdische Neger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren. Der Kerl würde eher das Geld in den Dreck werfen, als es einem "Freunde" pumpen, selbst wenn ihm Zinsen und Kapital garantiert würden. ... Es ist mir jetzt völlig klar, dass er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem neger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch negerhaft."
Solche Leute bezeichnet man normalerweise als Rassisten und Antisemiten und denen gehört kein Denkmal gesetzt...nirgends auf der Welt!
13:02 Uhr
unwichtig: Der arme Marx - parallel hierfür ein Zitat von diesem großen Denker:
"Wenn der Zweck die Mittel heiligt, dann ist der Zweck unheilig."
11:29 Uhr
f1234: @ramon: Da sind wir doch mal einer Meinung!
10:54 Uhr
Matthias1: Der arme Marx - ein weiteres Mal wird mit diesem großen Denker großer Unfug getrieben.