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Investor wirft Rathaus Chemnitz Wortbruch vor

Dem Chemnitzer Bauunternehmer Jörg Mierbach war am Freitag seine Verärgerung deutlich anzumerken. Kurz zuvor hatte er seine Bereitschaft zurückgezogen, das denkmalgeschützte Gründerzeithaus an der Neefestraße ...

erschienen am 24.12.2011

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Kommentare
6
(Anmeldung erforderlich)
  • 28.12.2011
    21:00 Uhr

    ramon: Es geht um die "vollständige", d.h. bezugsfertige Sanierung innerhalb von zwei Jahren. Zudem soll Herr Mierbach noch Schäden an Nachbarhäusern beseitigen. Dafür will die Stadt 44.000 dazu geben, erwartet aber im Gegenzug eine sofortige Investition von mindestens 700.000 Euro.

    Das Gebäude überhaupt anzufassen grenzt schon arg an Nächstenliebe und hat nur wenig mit Profit zu tun. Meine Hochachtung für Herrn Mierbach, der schon ähnlich schwierige Projekte gemeistert hat. Die Stadtverwaltung schafft es leider mit schöner Regelmäßigkeit, solche Investoren mit Herz zu vergraulen.

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  • 28.12.2011
    12:10 Uhr

    HorrorBeetle: Investoren handeln nicht aus Nächstenliebe. Es gehz ihnen ums Geschäft und den Profit. Die Stadt ist nicht dafür da, diesen Profit zu unterstützen oder zu steigern. Sie kann Anreize geben, hat aber in erster Linie Aufgaben zu erfüllen.

    Wenn die Bedingung der Stadt, binnen 2 Jahren das Gebäude zu sanieren, vom Investor nicht erfüllt werden kann, kann die Stadt nichts dagegen machen.

    Stellt euch einmal die Diskussion vor , wenn in 3 Jahren öffentlich würde, dass die Stadt 60 T EUR einem Investor geschenkt, dieser das Geld eingesteckt hat, aber das Gebäude nicht saniert wurde! Dann rollen Köpfe, weil das Geld an keinen Erfüllungszweck gebunden wurde.

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  • 27.12.2011
    15:25 Uhr

    ramon: Beim Sachsen-Fernsehen wurde berichtet, dass nur noch 44.000 Euro der Mittel vorhanden sind. Das wäre dann noch etwas weniger als 50%.

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  • 27.12.2011
    08:54 Uhr

    ZwenAusZwota: @ChemB, wenn die Stadt das Geld für ABRISSarbeiten ausgegeben hat, dann muss man im Nachhinein mindestens das doppelte drauflegen, da ja der abgerissene Teil wieder neu aufgebaut werden muss.
    Ich frage mich, ob sich Herr Runkelrübe nicht lieber den stationären Blitzer an eben dieser Stelle hätte sparen sollen... Als Normalbürger versteht man halt das verdrehte Denken unserer Politischen nicht...

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  • 26.12.2011
    19:13 Uhr

    gelöschter Nutzer: Also 1/3 der Summe von 90.000 Euro würde ich auf 30.000 Euro rechnen. Von außen sieht man nix, aber in der Regel entkernt man zuerst -innen. Und mal ehrlich - wenn die Stadtverwaltung Steuergelder bereitstellt für die Sanierung, dann kann man auch einen Termin (2 Jahre) setzen bis wann die Sanierung abgeschlossen sein soll. Man gibt doch nicht jemanden 90- bzw. jetzt 60tausend Euro damit der irgendwann mal in 10-20 Jahren, wenn mal ein Mieter Interesse an einer Wohnung hat, in die Potten kommt.
    Und ich denke mal die schon verdattelten Gelder kann man sicher auch schon von den Sanierungskosten abziehen, da man sicher dieser Arbeiten auch hätte machen müssen für eine Sanierung.

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