Neukirchen: Säureharzteich-Sanierung ist voller Erfolg
Landratsamt zeigt sich zufrieden - Kontrolle noch weitere 25 Jahre geplant
Neukirchen. Nach dem Abschluss der Sanierung der Säureharzteiche in Neukirchen soll das Gelände vom Umweltamt des Landkreises Erzgebirge mindestens 25 Jahre lang überwacht werden. Neue Pflanzen werden laut Jutta Leonhardt von der Pressestelle erst vierteljährlich, später in größeren Zeitabständen kontrolliert. Halbjährlich soll das Grundwasser und Oberflächenwasserbeschaffenheit getestet werden. "Eine weitere allgemeine Überwachung erfolgt durch regelmäßige Begehungen und visuelle Einschätzungen", so die Pressesprecherin.
Der Erzgebirgskreis hat die Sanierung der Säureharzteiche begleitet. Mit dem Ergebnis ist man im Landratsamt zufrieden: "Die Deponie wurde nach den planerischen Vorgaben gebaut. Erforderliche Nachweise zur Materialbeschaffenheit und zum Materialeinbau wurden durch die Überwachung erbracht", so Jutta Leonhardt.
Verzögerung gab es demnach nur infolge des regenreichen Spätsommers 2010 und des frühen Wintereinbruchs 2010. Damals habe die Säureharzentnahme mehrfach eingestellt werden müssen. In dieser Zeit sei trotzdem die kontaminierte säurehaltige Wasserlamelle von der Oberfläche des Säureharzes geborgen und sicher behandelt worden.
Die Arbeiten verliefen laut Landratsamt ohne wesentliche Beschwerden durch Anwohner. "Lediglich zwei mal innerhalb der letzten vier Jahre wurden wir über eine Geruchsbelastung informiert", sagt Jutta Leonhardt. Daraufhin wurde durch die Immissionsschutzbehörde umgehend eine messtechnische Überprüfung veranlasst. "Die Messungen ergaben, dass alle Grenzwerte von Luftschadstoffen unterschritten wurden und somit zu keinem Zeitpunkt eine Gesundheitsgefährdung bestand." (mathe)

