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Pablo-Neruda-Schule in Chemnitz behält ihren Namen

Chemnitz. Die Pablo-Neruda-Schule in Chemnitz behält ihren Namen. Der Antrag auf Umbenennung ist am Mittwoch im Stadtrat mit einer deutlichen Mehrheit abgelehnt worden. 37 Räte stimmten gegen die Namensänderung ...

erschienen am 25.04.2012

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Kommentare
7
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  • 27.04.2012
    11:16 Uhr

    Kassberger: als gebürtiger und dort immer noch / wieder wohnender "kassberger" hatte ich damals 1973 das "privileg", einer der ersten zu sein, die diese schule besuchten.
    mag der eine oder andere meinen, das war eine andere zeit ... richtig.
    mein sohn besuchte die schule ebenfalls - als grundschüler - 4 jahre lang und hatte absolut keine "sorge" damit, sich nicht mit dem schulnamen identifizieren zu können.
    eingeschult 2004 ...
    und ich kenne genügend andere eltern und kinder, die kein "problem" damit haben und hatten, das diese vom konzept her tolle schule den namen pablo nerudas trägt und weiter tragen soll.

    das "problem" ist wohl eher, dass die schulleitung sich dem druck gewisser elternkreise "gebeugt" hat und auf deren argumantation eingestiegen ist - statt nach einem kindgerechten konzept zu suchen, wie man einen literaten kindern nahe bringen könnte.
    in einem zeitalter, wo das geschriebene buch immer weiter in den hintergrund rückt und ersetzt wird durch alle möglichen medien, ist es nur rechtens, dass man alles unternimmt, damit kinder mit dem thema literatur auch etwas anfangen können.

    ich sehe als treibende kraft für die - zum glück wie ich finde - wiederholt misslungene umbenennungsaktion eher jene eltern, denen literatur, schriftsteller usw. selbst ein "fremdwort" sind und die selbst als erwachsene "keinen bezug" zu büchern haben und lieber das internet und andere berieselungsmedien bevorzugen ...
    klar, wenn das elternhaus schon nicht in der lage und willens ist, den eigenen kindern den bezug zu büchern und dem geschriebenen wort nahe zu bringen - was soll da eine schule den namen eines literatur-nobelpreisträgers tragen.

    ich begrüße das abstimmungsergebnis aus ganzem herzen, bleibt doch so dem kassberg auch ein quentchen "tradition und geschichte" erhalten.
    von dem kosten für eine umbenennung und dem daran hängenden verwaltungsakt ganz zu schweigen, die man so gespart hat.

    vielleicht sollten betreffende eltern und elternvertreter vielleicht wieder einmal selbst ein buch in die hand nehmen, um das gefühl zu bekommen, wie es ist, ein medium in den händen zu halten, dessen seiten man noch mit der hand blättern muss ...

    und die schule sollte sich einmal genau anschauen, unter welches motto sie seit jahren für sich in anspruch nimmt und sollte dies einmal einbinden - dann wirds auch keine "probleme" geben, kindern etwas näher zu bringen, das sich buch, literatur und lesen nennt.
    größer, älter und verständiger werden die kinder von allein - sie brauchen nur die richte führung dazu ...

    wer sich an seinen schuleingang "Einander begegnen-einander verstehen" schreibt, sollte das auch leben und vermitteln.
    dazu gehört auch die begegnung mit geschichte, historischen personen und vor allem das kindgerechte vermitteln von informationen, wer denn der mensch war, dessen namen nun die schule trägt.

    in diesem sinne ...
    mögen auch die nächsten anläufe und versuche scheitern, dieser schule ihre nun fast 40jährige identität zu nehmen.


    der kassberger

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  • 26.04.2012
    11:24 Uhr

    gelöschter Nutzer: @Deluxe - glaub mir, da steckt keine politische Entscheidung dahinter und hätte die Leitung gewußt, dass da gleiche eine politische Hetze beginnt, wäre sie auch anders rangegangen.
    Und eins noch, als die Schule vor Jahren geschlossen werden sollte und damit auch der Name weg gefallen wäre - wo waren den da die Künstler und Stadträte, die sich heute so profilieren und auch zur 100Jahr Feier von PN 2004 hat auf dem Aufruf der Schule niemand reagiert? Die Eltern haben die Schule weiter am Leben gehalten und können da auch selber entscheiden. Man hätte natürlich eine Elternbefragung machen sollen, man hat sich da wohl auf Entscheidungen von vor 10Jahren berufen gefühlt. Aber ehrlich ich finde Pädagogen, die den Namen der Schule akiv ins Schulgeschehen einfliesen lassen wollen lobenswert. Wenn man bedenkt, in welche Schulen wir gegangen sind und da jeden morgen so eine Bronzefigur gesehen haben, von dem niemand wußte wer der war... Der Name "Kaßberg GS" zeigt, dass man seine Umgebung stark einbinden möchte. Mein Rat, macht in einem Jahr eine Elternbefragung und wenn man dort einig ist .. noch ein Versuch.

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  • 26.04.2012
    10:22 Uhr

    stip: @Freak: was ist denn an dieser Entscheidung Scheindemokratie? Etwa die Tatsache, dass die Entscheidung nicht Ihrer Meinung entspricht? Das nenne ich Scheindemokratieverständnis, wenn die Demokratie nur so lange Demokratie ist, wie sie in Ihrem Sinne entscheidet.
    Zudem fällt mir kein einziger Grund ein, warum die Umbenennung irgendwelche Vorteile haben sollte. Im Gegenteil muss ich der Einschätzung von Deluxe beipflichten.

    0 3
     
  • 26.04.2012
    09:33 Uhr

    schnellleserin: @sachse2: genau das ist Demokratie, vom Volk gewählte Volksvertreter vertreten die Volksmeinung.
    Wenn man sich fragt, ob sie richtig vertreten, dann hat man entweder den falschen gewählt oder pflegt auch keinen Kontakt zu den Volksvertretern

    Hinsichtlich der Umbenennung: wie hoch wären denn die Kosten gewesen? Hinweisschilder zur Schule gibt es nicht. Internetauftritt und Briefbögen und Stempel - diese Kosten halte ich durchaus für überschaubar.

    Wer sich mit dem Werk Neurudas ausenander setzt, wird schon verstehen, dass das tatsächlich kaum einem Grundschüler vermittelbar ist. (ggf. hilft hier google weiter)

    Ich bin schon auch der Ansicht, dass die Namensgebung doch eher ein Ding der Schule ist. Herrn Neuruda und seinen Angehörigen ist es vermutlich egal, ob die Schule so heißt. Es heißt auch nicht, dass es um Aberkennung der Ehrung geht.

    2 3
     
  • 26.04.2012
    08:15 Uhr

    Freak: @Sachse2: Danke für die kurze und knappe Beschreibung bzgl. der Scheindemokratie in Chemnitz - sehe ich auch so. Im Grunde würde mich auch interessieren, ob Frau OB Ludwig bereits vor der Diskussion über den Umbennungsvorschlag den Namen Pablo Neruda kannte und "wertschätze". Solche Phrasen seitens OB kann man sich schenken. Wenn Lehrer und Elternvertreter eine 100%ige Entscheidung getroffen haben, so sehe ich es als unbegründet an, dass ein Stadtrat die endgültige "Gegen-Entscheidung" trifft.

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