Arbeiter Bei dem Projekt des Skisportvereins Geyer soll vor allem die Anlaufspur der Schüler-Schanze erneuert werden. Derzeit wird der Untergrund vorbereitet. Im Bild: René Pruske, Joachim Starke und Bernd Gottschall (v. l.).

Foto: B. März

Fördergeld ermöglicht Schanzenbau in Geyer

Im Greifenbachtal haben Arbeiten für zirka 25.000 Euro begonnen

Geyer. Trotz sommerlicher Hitze haben die Mitglieder des Skisportvereins Geyer die nächste Wintersaison im Kopf. Im idyllischen Greifenbachtal - einem beliebten Ausflugsziel - wird die Max-Liesche-Schanze instand gesetzt. "Wir konnten mit den Arbeiten jetzt richtig loslegen, weil das erhoffte Fördergeld vom Land bewilligt worden ist", sagt SSV-Präsident Jens Anders.

Dabei handelt es sich um fast 14.000 Euro für das Projekt, dessen Gesamtkosten auf zirka 25.000 Euro geschätzt werden. Die Arbeiten werden von den Vereinsmitgliedern vor allem ehrenamtlich erledigt. Hauptziel ist, die Anlaufspur aus Keramik zu erneuern. Auch der Anlaufturm selbst soll instand gesetzt werden. "Derzeit geht es darum, den Untergrund für die Anlaufspur aufzubringen", so Anders.

Bei dem Objekt selbst handelt es sich um die größte Schülerschanze im Greifenbachtal, deren Kritischer Punkt bei 40 Metern liegt. Erstmals errichtet worden war sie nach Vereinsangaben 1924 als reine Naturschanze. "Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie vergrößert. Durch den Bau eines Holzanlaufturmes 1960 sprang man dann Weiten über 60 Meter", informiert der SSV. Mitte der 1960er-Jahre sei die große Schanze aber aufgrund des maroden Turmes stillgelegt worden. Erst in den 1980er-Jahren baute man sie neu auf.

Heute nutzt der örtliche Skisportverein die Anlagen für die Nachwuchsarbeit, die dessen Schwerpunkt ist. Der SSV ermöglicht zirka 30 Kindern und Jugendlichen das Training in Nordischer Kombination, Spezialsprung und Skilanglauf. In der nächsten Wintersaison soll die Max-Liesche-Schanze wieder für Wettkämpfe genutzt werden. Weil die Arbeit des Vereins überregionale Bedeutung hat, unterstützt auch der Kreis den Bau mit 9000 Euro. Es wurden zudem Sponsoren gewonnen.

 
erschienen am 25.07.2012 ( Von Annett Honscha )
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