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Albin Dittrich aus Thum und Alfred Pietsch (r.) setzen die Obstbäume in die Erde.

Foto: Sebastian Paul

Hegering gewinnt Schmuddelwetter Gutes ab

Jäger haben in Thum bei ihrer Baumpflanzaktion dem Regen getrotzt. Tiere sollen davon profitieren.

Von Lothar Müller
erschienen am 21.03.2017

Thum/Auerbach. Das Wetter kann sich niemand aussuchen, auch ein Jäger nicht. Trotz Schmuddelwetters hatten die Mitstreiter des Hegerings Greifensteine am Samstag zu ihrer jährlichen Baumpflanzaktion geblasen. "Die ist schon zu einer guten Tradition geworden. Und der Regen ist sogar gut für die Pflanzung", gewann Hegeringleiter Wilfried Pietsch dem Sauwetter zumindest eine gute Seite ab. Apfel- und Pflaumenbäume sowie Wildapfelsträucher wurden von den Jägern auf Thumer Flur, an der Grenze zu Auerbach, in den Boden gebracht.

Die Aktion war von der Jagdgenossenschaft Thum finanziell unterstützt worden. Außerdem wurde das Gelände von einem privaten Grundstückseigentümer als Wildacker zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder des Hegerings hatten für die finanzielle Absicherung der Pflanzung aber auch selbst etwas getan. Zum Färberstraßenfest stellte die Gemeinschaft eine Wildsau zur Verfügung. Der Braten am Spieß brachte rund 140 Euro ein. Das Geld fand für die Neupflanzung Verwendung. "Die Bäume sind für die Vögel gut, die Äpfel sind Nahrung und eine zusätzliche Winterfütterung", so Pietsch. Zudem gibt es blühende Bäume im Frühjahr. "Die Bienen und andere Kleintiere werden uns später dafür danken", so der Hegeringleiter. Der Aufwand für solch ein Vorhaben ist enorm: Pflanzkörbe gegen Wühlmäuse sind wichtig. Und obwohl die hochstämmigen Sorten das Wild nicht verbeißen kann, müssen die Bäume mit einem Zaun beziehungsweise Gitter geschützt werden. "Das Rehwild fegt an den Bäumen, reibt sich also den Bast ab", erklärt der Thumer. Dabei werde die Rinde beschädigt und der Baum wachse nicht mehr. Außerdem müssten Obstbäume in der Natur mehr gepflegt werden als andere Arten. Eigentlich sollte der Arbeitseinsatz noch mit einem zünftigen Grillen kulturell aufgewertet werden. Allerdings machte das Wetter der Kultur einen dicken Strich durch die Rechnung. Im kommenden Jahr soll es die nächste Pflanzaktion geben. Spenden dafür sind immer willkommen. "Und wer möchte, kann sich auch gerne daran beteiligen", wirbt der Hegeringleiter.

 
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