Skiverein hofft auf Fördergeld
Es geht um 318.000 Euro - Damit soll Beschneiungsanlage erweitert werden
Jöhstadt. Jöhstadt. Die Beschneiungsanlage am Jöhstädter Skihang soll noch vor Beginn des kommenden Winters erweitert werden. So lautet jedenfalls die übereinstimmende Zielstellung von Bürgermeister Holger Hanzlik (FW Bürgerforum) und Knuth Schmiedel, Vorsitzender des Skiclubs "Edelweiß". Ob das Vorhaben aufgeht, hänge allein davon ab, ob und wann Fördermittel fließen.
"Wir haben den entsprechenden Antrag überarbeitet und neu eingereicht. Im Ergebnis konnte das Gesamtvolumen um rund 50.000 Euro auf noch 318.000 Euro reduziert werden", erklärt das Stadtoberhaupt. Die Einsparung sei hauptsächlich auf die geplanten Eigenleistungen des Skiclubs zurückzuführen. "Wir wollen selbst die Rohre verlegen, über die das Wasser zu den Kanonen und Lanzen gepumpt wird, die dafür nötigen Schächte setzen sowie die Stromkabel ziehen", erläutert Schmiedel. Mit dem Geld sollen unter anderem noch zwei Schneekanonen, Rohrleitungen, eine Hochdruckpumpenstation sowie die erforderliche Elektrik gekauft werden, sagt der Vorsitzende des Vereins, der für alle Investitionen selbst verantwortlich zeichnet. Entsprechend dem zwischen Verein und Stadt abgeschlossenen Geschäftsbesorgervertrag schießt die Kommune kein weiteres Geld mehr zu. Sie stelle lediglich die Förderanträge.
Mit der geplanten Erweiterung der Beschneiungsanlage ist laut Hanzlik vorgesehen, den vordersten Familienhang sowie das Reststück der Haupttrasse mit der weißen Pracht auszustatten. Ob das alles bis zum Einsetzen des Winters passieren wird, zweifelt Schmiedel derzeit aber noch ein wenig an. Wenigstens soll die Haupttrasse fertig gestellt werden, so der Bürgermeister. "Dann müssen wir die Gesamtinvestitionen eben auf zwei Jahresscheiben aufteilen", betont er.
Bis das erste (positive) Signal zum Förderantrag kommt, bleiben die Mitglieder des Skivereins aber nicht untätig. "Wir haben begonnen, eine Unterstellmöglichkeit für unser neues Pistenmobil zu bauen. Ein bisschen geschützt soll es schon stehen", sagt Schmiedel, der auf einen ähnlich tollen Winter wie in der vergangenen Saison hofft. Mit 87 Ski-Tagen konnten in der Bergstadt erstmals mehr Lift- als Loipentage bilanziert werden.


