Vorsicht Blitzer! Hier gibt es teure Fotos im Erzgebirge
Landkreis will mehr als drei Millionen Euro bei Buß- und Verwarngeldern kassieren - Wichtige Einnahmequelle: Geschwindigkeitskontrollen
Annaberg-Buchholz. Auf die Autofahrer haben es im Erzgebirgskreis mittlerweile viele abgesehen: neben dem Landratsamt sind das die beiden Polizeidirektionen Chemnitz-Erzgebirge und Südwestsachsen sowie die vier Großen Kreisstädte Annaberg-Buchholz, Marienberg, Aue und Schwarzenberg. Wobei das so nicht ganz stimmt, denn Annaberg-Buchholz dürfte zwar, will aber selbst nicht blitzen. "Die Geschwindigkeitskontrollen durch die Landespolizei sind bisher als ausreichend erachtet worden", begründet Pressesprecher Matthias Förster. Im Stadtgebiet gebe es derzeit keine Unfallschwerpunkte.
Dezente Zurückhaltung
Dafür taucht Annaberg-Buchholz - speziell die B 95 - vergleichsweise oft bei den Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge auf. Diese ist für den einstigen Mittleren Erzgebirgskreis, die Altkreise Annaberg und Stollberg sowie die Stadt Chemnitz und Teile der Landkreise Zwickau und Mittelsachsen zuständig. Wenngleich man sich dort auf die Frage nach den effektivsten Messpunkten dezent zurück hält und lediglich darauf verweist, dass Messstellen im entsprechenden Verzeichnis des jeweiligen Landratsamtes festgelegt sind. Aber auch von dort ist auf die gleiche Frage lediglich zu erfahren, dass in Bereichen mit großer Verkehrsbelastung oftmals mehr Verstöße zu verzeichnen sind als auf weniger frequentierten Nebenstraßen und in Wohngebieten. Ganz anders die Polizeidirektion Südwestsachsen, in deren Verantwortungsbereich der Altkreis Aue-Schwarzenberg fällt: "In den Ortslagen Aue, Lößnitz, Johanngeorgenstadt und Schwarzenberg werden die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert", sagt der amtierende Referatsleiter Uwe Martin.


19:35 Uhr
gelöschter Nutzer: @Luzifer, wer hat eigentlich diese dämliche Diskussion angefangen, dass die Geschwindigkeit nur an Unfallschwerpunkten gemessen werden darf? Man darf also schneller fahren, wenn man der Meinung ist, dass die Stelle an der man sich gerade befindet kein Unfallschwerpunkt ist?
Im Übrigen müssen auch Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes mit dem Auto zum Dienst fahren. Polizisten, Feuerwehrleute zum Beispiel. Und jetzt frage ich: Jeden Morgen befahre ich die Annaberger Strasse in Chemnitz. Haben da welche Sonderrechte, weil sie zu ihrer wichtigen Arbeit müssen? Und das sind dann die, die sich über Blitzer aufregen.
13:31 Uhr
RabenschwarzesICH: @Luzifer: Ihre Äusserung :"Wenn es denn wenigstens Unfallschwerpunkte wären. Die öffentlichen die keine Idee haben "Umsatz" in ihrem Haushalt zu generieren und 0% zur Wertschöpfung in diesem Land Beitragen, greifen der arbeitenden Minderheit - die Auto fahren müssen - dreist in die Taschen." ist sehr befremdlich. Haben Sie schon mal drüber nachgedacht, dass dieses "In-die-Tasche-greifen" von den Fahrzeugführern selbst verursacht wird? Wer nicht zu schnell fährt, der muss auch nicht zahlen ....
11:22 Uhr
Luzifer: Wenn es denn wenigstens Unfallschwerpunkte wären. Die öffentlichen die keine Idee haben "Umsatz" in ihrem Haushalt zu generieren und 0% zur Wertschöpfung in diesem Land Beitragen, greifen der arbeitenden Minderheit - die Auto fahren müssen - dreist in die Taschen. Planen mit diesen Geldern. Frechheit. Leider haben nur die Unternehmer die Chance bei Aufträgen mit der öffentlichen Hand sich dieses Geld zurück zu holen. Was anhand umfassender Bürokratie, Weltfremdheit und mangelnder volks- und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse in den warmen Stuben mit Kaffee und Pausen nicht schwer ist.