Die Feuerwehr war am 27. August in Lauter im Großeinsatz.
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Bernsbach schafft sogar Vogelbeeräste für Sause herbei
Großbrand hat Vogelbeerfest in Lauter in Gefahr gebracht
Lauter. Das Vogelbeerfest ist für Lauter so etwas wie das Oktoberfest für München: Keiner kann sich so richtig vorstellen, dass es einmal ausfällt. In diesem Jahr hätte das für 30. September bis 2. Oktober geplante Fest aber um ein Haar abgeblasen werden müssen.
Nur durch die Hilfe der Nachbarkommunen Aue, Schwarzenberg, Bernsbach, Lößnitz und Bad Schlema sowie von vielen Unternehmen findet es wie geplant statt. "Wir sehen wieder Licht am Horizont", sagt Bürgermeister Thomas Kunzmann (Freie Wähler).
Der Großbrand vom 27. August hat tiefe Spuren hinterlassen. Nicht nur die Lagerhalle eines Fliesenhandels, auch die kommunale Bauhofscheune mit der kompletten Ausrüstung, die für das Vogelbeerfest notwendig ist, wurde vernichtet. Für den Auer Oberbürgermeister Heinrich Kohl (CDU) ist die Sause nicht nur ein Höhepunkt für Lauter. "Das Vogelbeerfest ist ein Fest der ganzen Region", sagt er. Deshalb wird der Bauhof der Großen Kreisstadt dem Nachbarort Lauter mit Bauzäunen, Stromkabeln und Verteilern unter die Arme greifen. Bernsbach hat sogar drei Laster-Ladungen sauber ausgeschnittene Äste von Vogelbeerbäumen herangeschafft. Hilfe benötigt die Gastgeberstadt des Volksfests, das jedes Jahr rund 10.000 Besucher zählt, trotzdem noch. Besonders der Bedarf an Holzschwarten, die für die Beschilderung genutzt werden, ist laut Thomas Kunzmann groß.
Spenden gab es auch für den Bau einer neuen Ortspyramide. Das alte, 4,20 Meter große Schmuckstück, das einen Wert von 20.000 Euro hatte, fiel ebenfalls den Flammen zum Opfer. Zirka 3500 Euro sind bis jetzt zusammen gekommen. Die Ursache für den Großbrand ist allerdings weiter unklar.


