Die neue Anlaufspur ist auch in Oberstdorf installiert und wird bereits rege genutzt.
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Neue Anlaufspur erlebt Premiere
Erzgebirgische Hightech-Schmieden blicken am Wochenende gespannt nach Sotschi
Sosa/Aue/Sotschi. Drei erzgebirgische Firmen schauen am Wochenende gespannt ins russische Sotschi, wenn auf der dortigen Großen Olympiaschanze die ersten Wettkämpfe stattfinden. Schon am Freitag wurde in Sotschi trainiert. Die Brandes Technik GmbH Scharfenstein, Elektroanlagen Frölich aus Sosa und die Klempnerei Polusik aus Aue hatten mit der Kölner Firma CeramTec eine Anlaufspur aus Kunststoff und Keramik entwickelt, die im Sommer und Winter genutzt werden kann. Ende vergangenen Jahres ist die Spur bereits auf der Großschanze montiert worden. Im Mai wurde auch die kleine Anlage mit der Hightech-Konstruktion von den Erzgebirgern ausgestattet.
Am Samstag und Sonntag wird der Continentalcup im Skispringen - eine Art zweite Weltliga - im Olympiaort von 2014 ausgetragen. Eine Woche später messen sich die weltbesten Nordischen Kombinierer auf der neuen Schanze zum Sommer-Grand-Prix. "Natürlich bin ich auf den ersten Wettkampf besonders gespannt", sagt Elektromeister Johannes Frölich. Noch vergangene Woche hatte er mit seiner Mannschaft in Sotschi Restarbeiten erledigt. "Bei angenehmeren Verhältnissen als im Dezember", so Frölich. Damals wurde bei Dauerfrost die Aloslide genannte Konstruktion unter einem Zelt installiert.
Doch nicht nur in Sotschi, auch im bayerischen Oberstdorf haben die Erzgebirger im wahrsten Sinn des Wortes Spuren hinterlassen. Nachdem die Unternehmen bereits die Kleinschanze belegt haben, folgte dieses Jahr die große Anlage. Diese Schanze rückt jährlich zum Auftakt der Internationalen Vierschanzentournee ins Licht der Öffentlichkeit. Und auch die Weltcup-Schanzen in Klingenthal sowie im kasachischen Almaty sind mit Aloslide-Anlaufspuren ausgestattet.

