Einen beginnenden Dachstuhlbrand hat die Marienberger Feuerwehr gelöscht.
Foto: Kristian Hahn
Marienberg: Feuer im Dachstuhl der Altstadtkaserne
Feuerwehr kann größeren Brand verhindern
Marienberg. Gerade noch rechtzeitig ist die Freiwillige Feuerwehr Marienberg am Pfingstmontag bei einem Dachstuhlbrand im hinteren Gebäude der Altstadtkaserne in der Töpferstraße 3 b vor Ort gewesen. "Fünf Minuten später, noch etwas Sauerstoffzufuhr, und der Dachstuhl hätte lichterloh gebrannt", sagte Wehrleiter Frank Racz. Erste Flammen seien bereits durch die Dachhaut gedrungen. 3.56 Uhr wurde die Wehr alarmiert. Dank der Brandbekämpfung von innen durch Löschtrupps und von außen über die Drehleiter war das Feuer schnell unter Kontrolle und nach Löschung letzter Glutnester um 5.17 Uhr aus. Die Marienberger waren mit fünf Fahrzeugen und 23 Feuerwehrleuten im Einsatz. Ein Brandursachenermittler der Polizei wird eingesetzt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 2000 bis 3000 Euro.
Durch die Türen sind die Brandstifter - so denn solche am Werk waren - wohl nicht eingedrungen. Die musste die Feuerwehr aufbrechen. Das Gebäude wird von der Stadt Marienberg zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut. Verkauft wird es anschließend an das Deutsche Rote Kreuz. Gefördert werden die Arbeiten zu 100 Prozent von Bund und Land mit einer Summe von 1,6 Millionen Euro. Der Verkaufserlös fließt an den Freistaat.
Das Gebäude soll behindertengerecht ausgebaut werden. Geplant ist, auf 800 Quadratmetern Wohnfläche unter anderem Wohnungen, Räume für eine Seniorenwohngemeinschaft, ein Urlaubsappartement für Pflegebedürftige, ein Pflegebad sowie Arbeitsräume und eine Wohnung für eine Tagesmutter anzubieten. Fertig gestellt sein soll das Haus zum 30. September 2013.

