Bernsbacher haben höchste Rate an Geburten
Zahl der Neugeborenen in der Region schwankt zwischen den Kommunen - Raschau-Markersbach belegt den letzten Platz im Altkreis
Aue-Schwarzenberg. Ist es nun die gesunde Luft? Oder die berühmte Aussicht vom "Balkon des Erzgebirges"? Obwohl: Letzteres lenkt eigentlich ab und kann wohl eher nichts damit zu tun haben, dass es in Bernsbach die höchste Zahl der Neugeborenen im Altkreis gibt. Wie das Statistische Landesamt in Kamenz mitteilte, waren es 2011 insgesamt 42 - dies entspricht 9,4 pro tausend Einwohner. "Das finde ich toll", sagte am Sonntag Bürgermeister Frank Panhans (Freie Wähler). "Woran dies nun aber genau liegt, weiß ich nicht." Eine Vermutung hat er aber dann doch: "Wir haben einige Neubaugebiete und deshalb Zuzug von jungen Leuten. Bei diesen ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass sie Kinder bekommen."
4,9 ist schlechtester Wert
In anderen Orten des Altkreises Aue-Schwarzenberg ist die Situation dagegen weniger rosig. In Raschau-Markersbach gab es lediglich 27 Neugeborene. Dies entspricht 4,9 je tausend Einwohner. Damit liegen sie auf dem letzten Platz. Geringfügig fruchtbarer waren die Schönheider mit 5,0 je tausend Einwohner. Die Eibenstocker sowie die Lauterer marschieren beim Babymachen im Gleichschritt. Zwar gab es im vergangenen Jahr 55 neue Eibenstocker und lediglich 32 neue Lauterer. Auf tausend Einwohner bezogen sind es aber in beiden Städten 6,8.
Kurort ist recht fruchtbar
Die Bewohner von Johanngeorgenstadt konnten 2011 immerhin 32 Neugeborene in ihren Reihen begrüßen. Dies entspricht 6,9 pro tausend Einwohner. Aue war ein noch etwas fruchtbareres Pflaster. Dort gab es 126 frisch geschlüpfte Babys - dies entspricht 7,2 pro tausend Einwohner. In Lößnitz waren die Werte noch ein wenig positiver. 72 neue Erdenbürger - pro tausend Einwohner macht das 7,7. Die Schwarzenberger waren mit 148 Neugeborenen - dies entspricht 8,0 pro tausend Einwohner - noch fruchtbarer. BadSchlema landete bei 42 insgesamt und 8,2 pro tausend Einwohner. Damit ist der Kurort ein vergleichsweise fruchtbares Pflaster. In Breitenbrunn gab es 51 Neugeborene - pro tausend Einwohner ergibt dies 8,6. Zwönitz landete bei exakt 100 Neugeborenen - dies entspricht 8,9 pro tausend Einwohner.

