Johanngeorgenstadt Schlusslicht bei Gewerbesteuer
Statistisches Landesamt gibt Zahlen von Januar bis September bekannt
Aue-Schwarzenberg. Aue liegt bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer im Altkreis Aue-Schwarzenberg ganz vorn. Dies teilte jetzt das Statistische Landesamt in Kamenz mit. Zwar sanken die Einnahmen im Zeitraum von Januar bis September dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von rund 5,7Millionen auf ungefähr 4,5Millionen Euro. Mit zirka 256 Euro pro Einwohner steht die Große Kreisstadt aber nach wie vor gut da. Auf Platz 2 liegt die Großkommune Grünhain-Beierfeld mit 186Euro. Dies stellt zum entsprechenden Zeitraum im Jahr 2010 eine ganz leichte Steigerung dar. In Breitenbrunn ist die Lage nicht ganz so gut. Dort flossen von Januar bis September pro Person lediglich 71Euro. Allerdings geht der Trend nach oben. In Lauter konnte sich der Kämmerer über 80Euro pro Einwohner freuen. Im Vergleich zu den Einnahmen aus der Gewerbesteuer von Januar bis September 2010 stellt dies ein erhebliches Minus dar.
Die Bergstadt Schneeberg bringt es laut der Erfassung des Statistischen Landesamts auf 112 Euro pro Einwohner - und hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum damit enorm verbessert. Das gleiche gilt für Eibenstock. Dort liegt man bei 120Euro. Schwarzenberg ist mit 108Euro recht konstant geblieben. In Schönheide sind es 123Euro Gewerbesteuer pro Person.
Fast so gut steht auch die Nachbarkommune Stützengrün da. Auf jede Frau, jeden Mann und jedes Kind kommen statistisch betrachtet 119Euro Gewerbesteuer. In Bad Schlema sind es dagegen nur 98Euro. Lößnitz verzeichnete 86Euro Gewerbesteuer pro Person. Dies bedeutet ebenfalls ein Minus gegenüber 2010. Bockau liegt bei 120Euro pro Person. Dies stellt eine Steigerung zu den Zahlen von Januar bis September 2010 dar.
Am unteren Ende der Skala findet sich Johanngeorgenstadt. Die Kommune erhält nur noch 37Euro pro Einwohner. Zschorlau liegt bei 66Euro, Raschau-Markersbach bei 68Euro pro Person. Dort sah die Welt 2010 noch viel freundlicher aus. Doch durch eine Umstrukturierung bei Vattenfall - das Energieunternehmen betreibt dort ein Pumpspeicherwerk - sind die Einnahmen kräftig gesunken (nie)


