Skerdilaid Curri weiß, wie Espresso schmecken muss.
Foto: Katja Lippmann-Wagner
Profi-Kicker des FC Erzgebirge serviert bald starken Kaffee
Skerdilaid Curri eröffnet in Schwarzenberg sein eigenes Restaurant
Schwarzenberg. Skerdilaid Curri ist Dribbelkünstler, Fußballgott, Publikumsliebling, Familienvater. Und ab Donnerstag ist der Mittelfeld-Akteur von Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue auch Restaurantinhaber. Gemeinsam mit Ehefrau Majlinda hat sich der gebürtige Albaner den Traum vom eigenen Restaurant in Schwarzenberg erfüllt. Skerdi, wie ihn die Fans nennen, liebt die mediterrane Küche - besonders die italienische - und diese wird auch in seinem neuen Restaurant zelebriert.
Die Inneneinrichtung ist stilvoll und hochwertig. "Hier stecken meine ganzen Ideen drin. Ich bin Südländer, war viel unterwegs und habe mir überall etwas abgeschaut", sagt der 36-Jährige. Der übrigens eine Vorliebe für guten Kaffee hat. "Ein richtiger Espresso muss stark sein. Und eine Schaumkrone haben. Sonst schmeckt er nicht." Sein Kaffee sei straff - mit drei F - sagen seine Freunde. Die Espressomaschine wird Curri ganz sicher häufig selbst bedienen. "Und dann den Espresso auch den Gästen eigenhändig servieren."
Eigenfüßig wird er aller Voraussicht nach auch künftig im Trikot des FCE auflaufen - allerdings für die zweite Mannschaft. "Heute gibt es mit der Vereinsführung letzte Gespräche", verrät Curri. Nach einer verkorksten Saison deutet sich das Happyend nicht nur im Restaurant, sondern auch bei den Lila-Weißen an. Geht alles gut, ist Curri dann nicht nur Dribbelkünstler, Fußballgott, Publikumsliebling, Familienvater und Restaurantbesitzer, sondern auch Trainer der Veilchen-Reserve.

