Lieber die gute Vase festhalten: Elfriede und Siegfried Ebersbach aus Seifersdorf spürten am Montag eine starke Erschütterung, die sie sehr erschreckte. Bürger aus der ganzen Region haben dasselbe Phänomen erlebt, welches gegen 9.20 Uhr rund um Stollberg für Aufsehen gesorgt hat.
Lieber die gute Vase festhalten: Elfriede und Siegfried Ebersbach aus Seifersdorf spürten am Montag eine starke Erschütterung, die sie sehr erschreckte. Bürger aus der ganzen Region haben dasselbe Phänomen erlebt, welches gegen 9.20 Uhr rund um Stollberg für Aufsehen gesorgt hat.

Foto: Matthias Heinke

Heftige Druckwelle erschreckt Bürger

Eine Erschütterung hat die Region heimgesucht

Oelsnitz. Oelsnitz. Der Schreck ist Elfriede Ebersbach in die Glieder gefahren - am Montagvormittag. Ihr Mann Siegfried und sie saßen beim Frühstück, als ein Schlag das Haus packte. "Die Tassen im Schrank haben richtig geklirrt", beschreibt Elfriede Ebersbach das Erlebte. Seit 1958 wohnt die Seniorin und ihr Mann in Seifersdorf. "Aber sowas habe ich wirklich noch nicht erlebt."

Genau diesen Satz haben am Montag wohl viele Bürger in der ganzen Region um Oelsnitz auf den Lippen gehabt. Kristin Hertel aus Lugau war mit ihrem Kind spazieren, als sie einen Knall hörte. René Senger aus Neuwürschnitz sprach von einem derben Schlag, dann habe alles gewackelt. Eine weitere Zeugin sagte, dass sie auf der Autobahn zuerst dachte, sie hätte etwas überfahren, weil sie einen dumpfen Knall hörte. Doch im Rückspiegel war nichts zu sehen. Der Stollberger Pfarrer Andreas Dohrn bestätigte, dass er gerade in Oelsnitz war, als die Erde wackelte. Auch aus Ursprung wurde das Phänomen gemeldet. Und Claudia März von der Mavek Agrargenossenschaft in Erlbach-Kirchberg sagte: "Das war eine richtige Druckwelle, die sich gegen die Scheiben presste. Wir sind alle rausgelaufen, weil wir erst dachten, da ist ein Hänger umgefallen. Zum Glück ist nichts kaputt gegangen", so die Frau.

Druckwelle, derber Schlag, lauter Knall - die Zeugenaussagen des Phänomens waren sehr unterschiedlich. Doch alle sagten auch dies gemeinsam: Es geschah gegen 9.20 Uhr. Doch was ist es gewesen?

 
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Heftige Druckwelle erschreckt Bürger
Vier Theorien machten schnell die Runde
 
erschienen am 21.06.2011 ( Von Jan Oechsner )
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
Kommentare
10
(Anmeldung erforderlich)
  • 21.06.2011
    15:19 Uhr

    gelöschter Nutzer: ich habe in lichtenstein das knallen gehört und eine leichte erschütterung oder druckwelle (mit klappernden gläsern in den schränken) gemerkt. einmal gestern vormittag und vor ca. 45 minuten ... und jeweils ca. eine halbe minute später flugzeuggeräusche ...

    0 0
     
  • 21.06.2011
    14:40 Uhr

    klapp: soeben, 21.06.2011, ca. 14.35 uhr gab es wieder einen solchen lauten knall....und flugzeuggeräusche.....

    0 0
     
  • 21.06.2011
    13:40 Uhr

    gelöschter Nutzer: Wir wohnen in St.Egidien und haben den Knall auch gehört und die erschütterung gespürt. Auch in Lichtenstein war zu vernehmen.

    0 0
     
  • 21.06.2011
    11:11 Uhr

    Moderator: @Zwickauer1982: Ein Ereignis, das so viele Menschen (siehe Karte) beschäftigt hat, als Meldung abzutun und das Ergebnis der bisherigen Recherchen unter den Tisch fallen zu lassen, wäre de facto überhaupt gar keine Berichterstattung. Wir nehmen die Anliegen unserer Leser ernst, gehen ihnen nach und bilden ab, was die Recherchen erbracht haben. Und das alles ganz gewiss nicht zur Leserbelustigung.

    0 1
     
  • 21.06.2011
    10:48 Uhr

    Zwickauer1982: Bei EHEC wurden die Bürger auch durch die Medien mit Verdächtigung aller Art (Spanische Gurken, dann wars vielleicht sogar der Ami ...)
    Könnt ihr nicht einfach heute schreiben es gab eine Druckwelle hier und dort, Ursache ist noch ungeklärt und Punkt. Und morgen, wenn der Grund gefunden ist woran es lag. Das wäre gute Berichterstattung! Und nicht heute irgendwelche Theorien aufstellen um die Leser zu belustigen und die Seiten zu füllen.
    Wenn ich so etwas lesen will kauf ich mir die B***.

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