Heiko Rothe.
Foto: Andreas Tannert
Wind-Chef schlägt im Heartbeat den Takt
Heiko Rothe betreibt mit dem Musikcafé sein viertes Lokal
Zwönitz. Es weht ein frischer Wind im Zwönitzer Musikcafe "Heartbeat". Heiko Rothe, der Inhaber des Gasthofs "Wind", hat die Gaststätte mit dem typischen Clubcharakter im Januar übernommen. Der 36-Jährige ist gelernter Koch und selbstständiger Gastronom. Nach ersten Erfahrungen im Bistro-Bereich übernahm er das Zwönitzer Traditionshaus "Wind". Inzwischen ist er auch Inhaber des "Zeppelin" in Lauterbach bei Marienberg und des Ratskellers in Annaberg-Buchholz. Cristina Zehrfeld hat mit Heiko Rothe gesprochen.
Freie Presse: Sie betreiben bereits drei Lokale. Warum nun ein Viertes?
Heiko Rothe: Das passt wunderbar ins Portfolio, und es hat eine schöne Architektur. "Wind" und "Heartbeat" existierten bisher in Zwönitz parallel, und das soll so beibehalten werden. In den "Wind" passen bei Konzerten bis zu 800 Besucher, im "Heartbeat" sind es 100 bis 150. Damit ist das Café besonders für kleinere Veranstaltungen geeignet.
Freie Presse: Bisher war im "Heartbeat" die Stilrichtung des Blues zuhause. Wird das so bleiben?
Rothe: Die Blueskonzerte sollen auf jeden Fall beibehalten werden. Aber ich setze auf unterschiedliche Konzepte. Nichts ist ausgeschlossen. So haben wir am Faschingsdienstag eine Karnevalsveranstaltung, am 20.Februar spielt die Rockband Gipsy Musik der 1960er und 1970er Jahre. Am 20.März bietet die Rockband Drift Musik aus den 1990ern, aber auch aktuelle Titel.
Freie Presse: Wie viele Leute werden im Café beschäftigt sein?
Rothe: Drei Leute sind vorgesehen. Derzeit arbeiten wir noch an Abstimmungen in der Küche, dafür sind erfahrene Leute aus meinen anderen Einrichtungen hier. Deshalb fangen wir den Tagesbetrieb im Februar zunächst erst 16 Uhr an. Ab März soll aber bereits ab Mittag offen sein.
Freie Presse: Sie sind Chef von vier Einrichtungen. Wird man Sie im "Heartbeat" auch persönlich antreffen?
Rothe: Unbedingt. Es ist nicht immer einfach, aber ich will den Kontakt zum Publikum halten.
Freie Presse: Welches Lokal übernehmen Sie als nächstes?
Rothe: Verrate ich nicht.


