Busverbindungen verbessern sich mit neuem Schuljahr für Schüler der Region
Fahrplan tritt am 9. August in Kraft - Fahrt aus Amtsberg endet künftig an August-Bebel-Mittelschule in Zschopau - Umsteigen entfällt
Zschopau. Zschopau. Die Autobus GmbH Sachsen verbessert die Anbindung der August-Bebel-Mittelschule Zschopau an die Gemeinde Amtsberg. Eine Fahrt der Linie 235 Einsiedel - Dittersdorf - Zschopau am frühen Morgen endet künftig nicht mehr am Busbahnhof der Motorradstadt, sondern wird bis zum Launer Ring, in der Nähe der Schule, verlängert. Die Änderungen sind im Fahrplan enthalten, der zum Schuljahresbeginn am 9. August in Kraft tritt.
Demnach wird die Fahrt, die 6.40 Uhr in Dittersdorf an der Haltestelle Gasthof Steinert beginnt und über Schlößchen führt, verlängert. Bisher mussten die Schüler am Busbahnhof in Richtung Bebel-Schule umsteigen. Am Busbahnhof wartet der Bus künftig auf einen anderen, der über Weißbach/Wilischthal fährt, um dessen junge Passagiere ebenfalls mit in die Bebel-Schule zu nehmen.
Damit reagiert das Verkehrsunternehmen auch auf einen Wunsch der Schule. Leiter Volker Kettenbeil hatte bereits vor einem Jahr in der "Freien Presse" gefordert, dass ein Bus aus Amtsberg bis zur Schule durchfahren soll. Positiv sieht auch Kerstin Buschmann, Amtsleiterin für Soziales und Kultur in der Zschopauer Stadtverwaltung, die Änderungen: "Wir freuen uns darüber. Die Zahl der Amtsberger Schüler, die in die Bebel-Schule gehen, nimmt zu."
Positive Änderungen gibt es auch für Witzschdorfer Grundschüler, die in Gornau die Schule besuchen. Deren Bus der Linie 234 Flöha - Gornau - Zschopau fährt nachmittags einige Minuten später ab, so dass sie am Ganztagsprogramm der Einrichtung teilnehmen können, erklärte Ronny Schwebke, verantwortlich für die Erstellung der Fahrpläne. Zudem würde der Unterricht einige Minuten früher beginnen. "Die Grundschule Gornau musste auf die Änderungen im Fahrplan sehr lange warten. Ihr Wunsch kam im vergangenen Jahr zu spät", meinte Christoph Jenatschke vom Referat Schulen und Sport des Landratsamtes. "Es ist häufig ein Spagat zwischen den Wünschen der Schulen und unserer Pflicht zur Beförderung. Da es immer weniger Schüler gibt, wird es für uns teurer", erläuterte Autobus-Geschäftsführerin Sabine Litwinenko.
Auch für die rund 20 Gelenauer Mittelschüler, die im benachbarten Auerbach die Bildungseinrichtung besuchen, verbessert sich die Busverbindung, so Ronny Schwebke. Sie fahren künftig ohne umzusteigen in die Schule im Nachbarort.


