Jenny Leistner, Toni Nickl, Conny Schmid, Thomas Weiher und Jenny Amende (von links) stehen im Finale der Erzistars. Conny Schmid sang in Drebach als Zugabe noch einmal ihren Titel "Simply the best" von Tina Turner, und alle waren begeistert.Foto: Jan Görner
Conny aus Chemnitz begeistert beim Erzistar in Drebach
Drei junge Frauen hatten beim Auftakt der letzten Runde die Nase vorn
Drebach. Das erste Kräftemessen der Erzistar-Finalisten hatte am Samstagabend mit Conny Schmid aus Chemnitz eine klare Siegerin. In beiden Durchläufen bot sie den 200Besuchern im Festzelt in Drebach eine überragende Show. Hits aus den 60er- und 70er-Jahren waren in der ersten Runde gefragt - Musik der 80er in der zweiten. Nach der Bekanntgabe der Wertung durch die Jury musste Conny Schmid Tina Turners "Simply the Best" noch einmal röhren. Dabei nahm sie ihre vier Mitstreiter des Talentewettbewerbs an die Seite, die im Rhythmus mittanzten und klatschten. Beifall, Jubelrufe vom begeisterten Publikum.
Bereits nach dem ersten Durchlauf zeichnete sich ab, dass die Frauen einen besseren Tag erwischt hatten als ihre männlichen Mitbewerber. Conny Schmid, Jenny Amende aus Chemnitz und Jenny Leistner aus Lugau lagen vorn, da war sich die Jury einig. Toni Nickl hatte sich Scott McKenzies "San Francisco" ausgesucht. "Die 70er sind nicht so meins", sagte der Marienberger, der in mehreren Bands mitmischt. Dass ihm Rockmusik viel mehr liegt, zeigte er in Durchgang 2 mit Bryan Adams' "Summer of 65". Thomas Weiher aus Cranzahl glänzte mit Outfit und Tanz, hatte gesanglich im Vergleich zu den Mädchen jedoch Reserven. Er sammelte am Ende ein Pünktchen. Zwei Punkte gingen an Toni Nickl, drei an Jenny Leistner und vier an Jenny Amende, die aus Grünhainichen stammt.
Steffen Kindt ist Radiomoderator, und er leitet das Erzgebirgsensemble Aue. Er war mit den Leistungen der fünf jungen Leute sehr zufrieden. Gleichzeitig weiß er, in welchen Bereichen sie sich noch verbessern können. "Wir zeigen ihnen diese sachlich-kritisch auf, schließlich wollen wir sie motivieren und unterstützen", sagte er. Raue Umgangsformen wie in den TV-Casting-Shows seien da völlig fehl am Platze. Bislang konnte das Publikum im Internet über die Bewerber mitentscheiden. Mit dem Beginn des Finales gilt das jedoch nicht mehr. Nun haben die Jury und das Publikum vor Ort das letzte Wort
Für das Finale des Erzistar-Wettbewerbs am 3. September, 20 Uhr im "Erzhammer" verkauft "Freie Presse" ab Montag Tickets. Erhältlich sind sie für je sechs Euro in den Geschäftsstellen im Erzgebirge und in Chemnitz.


