CDU will Idee vom Stadtelternrat weiter verfolgen

Kommunalpolitiker suchen den Dialog mit Müttern und Vätern der Stadt

Frankenberg. In die Bildungsinfrastruktur hat die Stadt Frankenberg in den vergangenen fünf Jahren etwa 27 Millionen Euro investiert, weitere 7 Millionen kommen nun unter anderem mit dem Bau einer Turnhalle und des Hauses II des Gymnasiums hinzu. Nun wollen sich die Kommunalpolitiker auf die inhaltliche Profilierung des Leitbildes von der "Stadt der Bildung" konzentrieren.

Das hat Andreas Schramm, CDU-Fraktionschef, nach einem Treffen von den Christdemokraten organisierten Treffen mit Vertretern von Schulen, Kindertagesstätten und Elternräten deutlich gemacht. So soll die Idee, einen Stadtelternrat zu gründen, weiter verfolgt werden. Diesen Vorschlag hatte Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU) bereits beim Neujahrsempfang öffentlich gemacht. "Wir wollen mit den Eltern mehr als bisher ins Gespräch kommen, die ihre Ideen und Vorschläge einbringen können", erklärte Schramm am Freitag. Dazu würden nicht allein Elternsprecher von Kindertagesstätten oder Vertreter von bereits existierenden Schulelternräten angesprochen.

Die Interessen von Eltern, Vereinen und Bildungseinrichtungen der Stadt sollten dann vom Bildungsmanager des städtischen Eigenbetrieb "Bildung, Kultur und Sport" gebündelt werden, der zu Jahresbeginn seine Arbeit aufgenommen hatte.

Für die Kommunalpolitiker stehe jetzt die Frage: Wie geht es weiter mit der guten Bildungsinfrastruktur der Stadt? Dazu zähle auch die Darstellung der Standortvorteile nach außen. "Wir brauchen ein Marketingkonzept", sagte Schramm. Ein weiteres großes Thema sei die Schaffung von integrativen Plätzen in den Einrichtungen. In den Kindertagesstätten würden diese bereits gut angenommen, solche Angebote sollten nun nach Auffassung der CDU-Stadträte auch in Schulen geschaffen werden. Zu den Aufgaben, die künftig in einem größeren Kreis als nur dem Stadtrat diskutiert werden sollten, zählt Schramm auch das Thema gesunde Ernährung in den Kitas und Schulen. "Es existieren schon eine ganze Reihe gute Ideen", resümierte Schramm nach dem CDU-Bildungsgespräch. Auch diese Veranstaltung soll künftig als Podium weiter geführt werden. (jl)

 
erschienen am 25.05.2012
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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