Andreas Schwinger (l.) leitet die Arbeitsgruppe Festumzug, Enrico Wienzek hat die Bilder grafisch umgesetzt.
Foto: Eckardt Mildner/Archiv
Beim Umzug mittendrin statt nur dabei
2012 wird die Besiedlung der Region vor 850 Jahren gefeiert
Freiberg. Das Festjahr 2012 hat viel zu bieten. Für die Freiberger und ihre Gäste gibt es viel zu sehen, viel zu erleben. Doch dabei muss es nicht bleiben. Denn zum absoluten Höhepunkt der 850-Jahr-Feier können Einwohner der Stadt mittendrin statt nur dabei sein: als Akteur im großen Festumzug am 1. Juli.
Für diesen werden nach aktuellem Stand 1100 Mitwirkende benötigt. Zu denen gehören auch die Mitglieder der Historischen Berg- und Hüttenknappschaft des Dresdner Fürstenzuges. "Auch viele Freiberger haben sich schon angemeldet", sagt Andreas Schwinger, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, die den Festtumzug vorbereitet. "Es werden aber immer noch Personen gesucht, die in dem Umzug entlang der drei Kilometer langen Strecke mitlaufen wollen." Frauen, Männer, Mädchen, Jungen - alle können sich beim Kulturamt der Stadt Freiberg melden. Je eher, desto besser, denn schließlich sollen alle Akteure ja auch noch rechtzeitig eingekleidet werden.
Wolfgang Dallmann, Experte in Sachen Bergbau und Geschichte in der Stadt Freiberg, entwickelte in Abstimmung mit vielen Historikern aus der Bergstadt das Drehbuch des Festumzuges. Dieses diente als Grundlage für die detaillierten Zeichnungen, die Enrico Wienzek von der Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung (GSQ) für die einzelnen Bilder des Umzuges erstellt hat.


