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Choreografin Martina Morasso mit Line Hünken und Jonas Erler (von rechts) bei den Proben zum Stück "Geboren wofür?".

Foto: Stefanie Horn Bild 1 / 2

Die Geschichte vom traurigen Lächeln

Ein Gastspiel unter dem Titel "Geboren wofür?" steht in der kommenden Woche auf dem Spielplan des Freiberger Theaters. Das Drehbuch stammt von der 20-jährigen Laura Sterba.

Von Stefanie Horn
erschienen am 19.05.2017

Freiberg. Amelia ist traurig und weiß nicht mehr weiter. Sie verlässt ihr Zuhause und trifft auf Mattheo. Mit ihm und weiteren Reisenden begibt sie sich auf eine Schifffahrt. Gemeinsam sehen sich die jungen Abenteurer mit den Fragen des Lebens konfrontiert. So lässt sich die Geschichte des neuen Theaterstücks aus der Feder von Laura Sterba zusammenfassen. Die gebürtige Freibergerin studiert derzeit im vierten Semester Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

"In dem Stück verarbeite ich zum einen persönliche Erfahrungenund zum anderen Erlebnisse von Freunden", sagt Sterba "Geholfen haben mir zum Beispiel die Gespräche mit einem Bekannten aus Jena, der seinen Segelschein gemacht hat, um die Welt bereisen zu können."

Es ist bereits das vierte Theaterstück der jungen Frau, das auf einer Bühne ausgeführt wird. "Seit 2009 war ich aktives Mitglied im Theaterjugendclub. Leider kann ich aus zeitlichen Gründen nicht mehr mit dabei sein, aber die Leidenschaft für das Theater lässt mich nicht los", betont die junge Frau.

Ihr erstes Theaterstück schrieb Laura Sterba 2012. "Damals war ich 14 Jahre", erinnert sie sich. "Wir hatten zu der Zeit im Theaterjugendclub das Problem, dass kein Geld für neue Stücke ausgegeben werden konnte. Und da ich schon früher sehr gern geschrieben habe, wollte ich es einfach mal probieren."

Bei der Inszenierung ihres aktuellen Stücks "Geboren wofür?" wirkt neben aktiven und ehemaligen Clubmitgliedern auch die italienische Tänzerin und Choreografin Martina Morasso mit. "Ich habe sie bei einem Sprachkurs sowie bei verschiedenen Inszenierungen hier am Theater kennengelernt", sagt Sterba. In der Zeit haben sich die beiden Frauen angefreundet. "Zudem gibt sie mir derzeit Tanzunterricht", verrät Laura Sterba.

Bis zur Aufführung am 28. Mai in der Freiberger Bühne in der Borngasse (BiB) ist es nicht mehr lange hin. "Wir haben nur noch wenige Proben, sind natürlich aufgeregt, aber freuen uns auf eine schöne Premiere", sagt die Studentin und weist darauf hin, dass bisher keine weiteren Vorstellungen geplant sind. "Terminlich wäre es erst im Herbst wieder möglich. Aber da einige von den Darstellern gerade ihr Abitur machen, ist es fraglich, ob sie dann noch in Freiberg sind." Aber auch in Zukunft möchte sich Laura Sterba weiterhin aktiv am Theaterleben beteiligen.

Die Premiere des Stücks "Geboren wofür?" findet am 28. Mai ab 14 Uhr in der BiB statt. Karten gibt es an der Theaterkasse oder im Internet. www.mittelsaechsisches-theater.de

 
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