Eine Ballnacht wie in Paris
Über 200 Gäste tanzen beim 3. Operettenball im Tivoli nicht nur zum Walzertakt
Freiberg. Über 200 Gäste haben auf dem 3. Operettenball unter dem Motto "Pariser Leben" am Sonnabend im Freiberger Tivoli getanzt. Mitglieder des Musiktheaterstudios Schwarze aus Dresden präsentierten Hits aus Operette und Musical. "Queenstep" bot ein breites Repertoire an Tanzmusik. Zudem überzeugten die Tivoli-Köche mit kulinarischen Ausflügen in die französische Metropole.
"Grande Remasuri" - dieser Name des Solisten-Ensembles des Musiktheaterstudios Schwarze charakterisierte auch die Stimmung der Ballbesucher: sehr vergnügt. "Ein tolles Programm, bunt und abwechslungsreich", schwärmte Andrea Nolting aus Dresden. In geliehener weißer, schulterfreier Abendrobe genoss sie die Atmosphäre: "Ich kannte das Tivoli gar nicht - ein wunderschöner Ballsaal."
Nach einem Sekt-Empfang mit Akkordeon-Musik eröffnete das 24-köpfige Musicalensemble "Stagefeeling" musikalisch das französische Buffet. "Alles typisch französisch", bestätigte Küchenchef Michael Schnedelbach. "Es hat Spaß gemacht, mal zu zeigen, was wir eigentlich alles können", lobte er die Arbeit seiner 14 Mitarbeiter.
Bei der Operettengala ließen fünf Profi-Solisten des Ensembles "Grande Remasuri" bekannte Melodien von Léhar, Fall und Offenbach erklingen. Unter der musikalischen Leitung von Christian Garbosnik, Erster Kapellmeister an der Staatsoperette Dresden, bekannte die lustige Witwe "Ich bin eine anständige Frau", und "Der Graf von Luxemburg" stellte sich vor.
"Der Operettenball ist unser größtes Projekt", betonte Organisator Andreas Schwarze. 2003 gründete er sein Musiktheaterstudio. "Eine besondere Herausforderung für manche Jugendlichen war es, sich in der ungewohnten Ballkleidung zu bewegen", schmunzelte Produktionsleiterin Constanze Leipold.

