Zum Tag der offenen Tür in der Klinik am Tharandter Wald zeigte Diät-Assistentin Nancy Strauß (Mitte) am Sonntagunter anderem Klaus Lenk anhand der Körperfettmessung den Grundumsatz und den Kalorienbedarf. Das Maskottchen der Klinik, Herzklinchen Anne Heinrich (rechts), sah zu.
Foto: Eckardt Mildner
Rehaklinik weist gesunden Weg ins Alter
Mit einem Besucherrekord ist der Tag der offenen Tür in der Hetzdorfer Einrichtung zu Ende gegangen
Halsbrücke/Hetzdorf. Einen Besucherrekord konnte am Sonntag die Klinik am Tharandter Wald in Hetzdorf zum 16. Tag der offenen Tür verbuchen. Mehr als 3500 Gäste aus der Region, aber auch aus anderen Teilen Sachsens, ließen sich einen Blick hinter die Kulissen der Rehaklinik nicht nehmen und informierten sich unter dem Motto "Gesund alt werden". Zu ihnen zählte auch Marianne Kaden aus Freiberg, die ihre Werte an einem Körperanalyse-Monitor überprüfen ließ und nun unter anderem über ihren Body-Maß-Index, den Körperfettanteil und die täglich benötigten Kalorien Bescheid weiß. Gemeinsam mit ihrem Ehemann war Marianne Kaden wie viele andere Besucher nicht zum ersten Mal in der Klinik.
"Uns hat der Kuraufenthalt vor einiger Zeit hier sehr gut gefallen, man kann die Klinik weiterempfehlen. Ich habe auch einige Anregungen, die ich hier zum Beispiel zur gesunden Ernährung erhalten habe, mit nach Hause genommen und berücksichtige diese noch heute", berichtete Marianne Kaden.
Bereits kurz nach der Öffnung der Kliniktüren am Sonntagvormittag herrschte großes Interesse der Besucher an den Bereichen der Klinik und den vielen Informationsständen. Besonders begehrt war der Blick in eines der Patientenzimmer und Appartements. Auch die Möglichkeit, Entspannung in der Salzkammer der Klinik zu finden, wurde von den Gästen genutzt.
"Dinge, die für eine Rehabilitation wichtig sind, sind vor allem weniger Stress, eine gesunde Ernährung sowie mehr Bewegung. Das wollen wir unseren Patienten und auch unseren Besuchern näherbringen", erklärte Günter Geidel, Geschäftsführer der Klinik am Tharandter Wald. "Wir sehen bei unserer Arbeit die Gesamtheit des Patienten, auch sein soziales Umfeld. Unser Ziel ist es, den Patienten zu helfen, seine Mobilität zu erhalten. Dadurch kann er in sein gewohntes soziales Umfeld zurückkehren", sagte der Geschäftsführer weiter. Ziel sei es außerdem, die Leute zu motivieren, selbst so viel wie möglich für die eigene Gesundheit zu tun.
Deshalb bot die Klinik am Sonntag auch wieder ein breit gefächertes Programm für ihre Besucher. Im Mittelpunkt standen unter anderem Vorträge zu Vitamin-D-Mangel, zu neurologischen Erkrankungen oder dem Leben nach Herzenslust. Auch Informationsstände zu Rehatechnik, zur Seniorenakademie Dresden oder zum Mittelsächsischen Theater Freiberg gab es. Und ausprobieren konnten die Besucher auch aktive Freizeittherapien. So testeten sich einige Gäste unter anderem im Nordic Walking und Ergometertraining, andere erfuhren, wie man sich Fitness für den Geist aneignet.
Im Mittelpunkt standen am Sonntag auch weihnachtliche Melodien, das Anschieben der Pyramide, eine Autogrammstunde mit Kugelstoßerin Christina Schwanitz sowie der Besuch des Weihnachtsmannes. Erstmals präsentierte sich die Klinik als Lehreinrichtung. In Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus Freiberg bietet sie seit diesem Jahr eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Junge Leute werden vor allem im Fachgebiet Rehabilitation geschult.


