Der Verbindungsbau der Oberschönaer Grundschule ist rohbaufertig. Am Donnerstag war Sven Uhlemann von der Freiberger SF-Ausbau GmbH mit der Vorbereitung der Arbeiten für den Innenputz beschäftigt. Der Verbindungsbau dient nach seiner Fertigstellung sowohl für den Alt- als auch für den Neubau als zweiter Rettungsweg.
Foto: Eckardt Mildner
Straffer Zeitplan für Schulumbau
Kinder sollen nach den Ferien einen komplett erneuerten Gebäudekomplex vorfinden
Oberschöna. Oberschöna. Wenn am 9. August das neue Schuljahr beginnt, finden die Mädchen und Jungen in Oberschöna eine sanierte Grundschule vor. Mit der Bauanlaufberatung am Donnerstag ist der Startschuss für den zweiten Bauabschnitt erfolgt. Somit werden ab kommender Woche das mehr als 100-jährige Hortgebäude und der Neubau auf Vordermann gebracht. Bis zum Beginn der Sommerferien am 28. Juni sollen deshalb die rund 90 Grundschüler vorübergehend im Hort unterrichtet werden. Der Verbindungsbau (erster Bauabschnitt) ist laut Planer Jens Böhme von der überwachenden Ingenieurgesellschaft für Bauplanung Chemnitz GmbH unterdessen rohbaufertig.
Böhme zufolge wird am Zeitplan nicht gerüttelt. "Es wird sportlich", kommentierte er am Donnerstag und meinte damit die beteiligten Firmen. Lediglich die bei solchen Bauvorhaben üblichen Restarbeiten würden sich bis in den September hineinziehen. "Der Schulbetrieb ist ab August gewährleistet", versprach auch das Gemeindeoberhaupt Helmut Zönnchen (CDU). So werden im Alt- und Neubau unter anderem alle Fenster und Türen ausgewechselt und der Bodenbelag erneuert. "Auch Teile der Dächer müssen unbedingt saniert werden", fügte der Planer an. Und nicht zuletzt erfolgt die Modernisierung der Heizung sowie der Elektro- und Sanitärinstallationen. So freut sich die Schulleiterin Regina Zimmermann darüber, dass nicht nur der Eingangsbereich behindertengerecht umgebaut wird. Ebenso verfügt der Gebäudekomplex künftig über eine Behindertentoilette. Die dafür erforderlichen Aufträge hatten die Gemeinderäte in der Vorwoche erteilt. So übernehmen unter anderem die BplusL GmbH aus dem erzgebirgischen Niederdorf die Baumeisterarbeiten (rund 227.000 Euro) sowie die Metall- und Schlossarbeiten die Metallbau Papendick aus Wegefarth (rund 44.000 Euro).

