Der Altmittweidaer Lutz Schulze (l.), Vorsitzender des Kreisverbandes Mittweida-Ost, bot Zwergwyandotten an, hier im Gespräch mit Tilo Ranft, Vorsitzender des Rassegeflügelzüchtervereins Frankenberg.
Foto: Falk Bernhardt
Kleintiermarkt nun öfter im Terminkalender
Rassegeflügelzuchtverein Frankenberg lädt bis April vier Mal zum Kleintiermarkt nach Dittersbach ein
Dittersbach. Dittersbach. In der dritten Saison veranstaltet der Rassegeflügelzuchtverein Frankenberg und Umgebung in seinem Vereinshaus in Dittersbach den Kleintiermarkt. Erstmals wird er in diesem Jahr von Januar bis April vier Mal - stets am letzten Sonntag im Monat - stattfinden. Die anderen Jahre gab es nur zwei Veranstaltungen. Die Resonanz rechtfertigt diese Erweiterung. Zudem ist es den Vereinsmitgliedern wichtig, einen festen Rhythmus den Kleintierzüchtern zu bieten. Obwohl der Markt von dem Rassegeflügelzuchtverein veranstaltet wird, ist er durchaus nicht nur für Freunde von Geflügel interessant. So waren heute neben Tauben und Hühnern auch Kaninchen, Ziervögel und Kleintierzuchtbedarf im Angebot. Zum Kleintiermarkt am letzten Märzsonntag wird sich eine Gärtnerei beteiligen, die dann noch mehr Farbe in das Vereinshaus bringen wird.
"Insgesamt sind wir mit der Resonanz zu den Kleintiermärkten recht zufrieden, wenn auch immer noch eine Steigerung möglich ist", schätzt Vereinsvorsitzender Tilo Ranft ein. Seit fünf Jahren betreibt der Verein das Haus in Dittersbach. Obwohl die Entscheidung dafür eine schwierige war, war es doch ein richtiger Schritt, bestätigt er. Denn die Suche nach geeigneten Ausstellungsräumen gestaltet sich immer schwieriger, weiß er aus Erfahrung. "Und was wäre ein Rassegeflügelzuchtverein ohne eigene Vereinsausstellung?", fragt er. Immerhin gehört der Frankenberger Zuchtverein mit zu den ältesten in Sachsen. 1864 gegründet, haben die Vereinsmit- glieder schon das 150-jährige Bestehen des Traditionsvereins im Visier. In der langen Geschichte findet man auch Ausstellungen mit 3000 Tieren, wie zu den Sächsischen Junggeflügelschauen, die der Frankenberger Verein organisierte. Doch solche Zahlen gehören schon Jahrzehnten der Vergangenheit an. Das wird es nicht wieder geben, ist sich der Vereinsvorsitzende sicher.
33 Erwachsene und 10 Jugendliche, die in der Jugendgruppe organisiert sind, zählen zum Verein. Und obwohl es der Frankenberger Rassegeflügelzuchtverein ist, ist kein Mitglied direkt aus der Stadt. In Dittersbach, Langenstriegis und Hausdorf sind sie beheimatet. Für den Zusammenhalt ist das Vereinsleben insgesamt wichtig, in das die Frauen einbezogen werden. So gibt es jährlich im Frühjahr eine Ausfahrt mit Besuch eines Hofgutes oder Geflügelzuchtbetriebes oder auch eines Teichwirtschaftsbetriebes mit Fischverarbeitung, wie für Mai geplant ist. Ein Vereinsvergnügen im Februar/März, eine Wanderung im Herbst und der Züchterabend vor der Vereinsausstellung gehören da zum festen Programm, berichtet Vorstandsmitglied Werner Zwinzscher, der für die Kultur im Verein zuständig ist.


