Der Spielplatz am Rahmenberg in Mittweida gehört zu den 13 Arealen der Art in der Stadt.
Foto: Falk Bernhardt
Mittweida - ein Spielparadies für Kinder?
13 Spiel- und Bolzplätze im Stadtgebiet
Mittweida. Die Knirpse haben heute doppelt Grund zum Feiern: Die Stadt Mittweida weiht am Kindertag einen neuen Superspielplatz ein. Rund 170.000 Euro kostet die Anlage am Schützenplatz - zwei Drittel sind Fördergeld des Freistaates Sachsen. Ein Rundkurs für Inlineskater und ein Kletterfelsen sind die Highlights. "Die Investition ist aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nicht ohne Risiko. Doch wir müssen Anreize für Familien schaffen, in die Stadt zu ziehen und hierzubleiben", sagt der Beigeordnete Ralf Scheiber. Zum Kindertag hat sich die "Freie Presse" einmal umgehört, wie gut es sich in der Stadt spielen lässt.
Auf 14 Spiel- und Bolzplätzen können sich die Kinder tummeln. Die Anzahl zeuge durchaus von Familienfreundlichkeit, glaubt Schreiber. Dies bestätigt Daniela Dahms. Für die junge Mutter und ihren dreijährigen Spross Hannes ist die Auswahl völlig ausreichend, auch bei der Kita-Suche gab es keine Not. "Problematisch ist hingegen der Zustand einiger Spielplätze. Am Schwanenteich liegen häufig Scherben herum. Sandkästen sind oft ekelhaft", ärgert sich Daniela Dahms. Dieses Problem hat die Stadt laut Ralf Schreiber erkannt. Vandalismus sei vor allem am abseits gelegenen Schwanenteich ein Sorgenkind. "Es fällt uns schwer, diesen stark frequentierten Platz zu pflegen und überhaupt noch zu erhalten", gibt Schreiber zu. Daher soll ein unzerstörbares Spieltier aus Stein gekauft werden. Nur so könne man der Zerstörungswut begegnen und den Reparaturaufwand künftig in Grenzen halten. Etwa 5000 Euro gibt die Stadt Mittweida in diesem Jahr für Reparaturen ihrer Spiel- und Bolzplätze aus.

