Bagger leistet in Penig ganze Arbeit
Alter Speicher an der Uhlandstraße dem Erdboden gleich gemacht
Penig . Penig. Es ist nicht nur kein Stein mehr auf dem anderen geblieben. Nein, der alte Speicher der Altenburger Kraftfutter GmbH an der Peniger Uhlandstraße ist in den zurückliegenden zwei Monaten Stück für Stück aus dem Stadtbild getilgt worden. Diese Woche nun erfolgte - im Behördendeutsch gesprochen - die Abnahme der Baumaßnahme. Im nächsten Frühjahr wird dann auf der Industriebrache Mutterboden aufgebracht und Rasen angesät.
"Das Gebäude war zwar recht imposant, zugleich aber war es eine Ruine, die uns, da es auch eine enorme Gefahrenquelle darstellte, in der Zukunft sicher vor einige Probleme gestellt hätte", bemerkte das Peniger Stadtoberhaupt Thomas Eulenberger (CDU). Er sprach von einer gelungenen Maßnahme, die das Umfeld verschönere.
Das könnten auch viele Peniger so sehen. Und womöglich wird sich sogar der eine oder andere Spaziergänger, der während der Feiertage in Richtung "Pfaffenbusch" unterwegs ist, verwundert die Augen reiben, weil die Bagger ganze Arbeit geleistet haben. Apropos: der Abriss des Getreidespeichers konnte laut Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt nur in Angriff genommen werden, weil viele Ebenen an einem Strang zogen. Oder anders gesagt: Gelder für die Arbeiten, die voraussichtlich rund 119.000 Euro kosten werden, beisteuerten. Da wäre zum einen die Europäische Union, zum anderen der Freistaat und natürlich die Stadt Penig selbst. Im Übrigen handelte es sich um etwas mehr als 47.000 Quadratmeter umbauten Raumes, die die Arbeiter der Peniger Firma Eberherr seit Anfang Oktober niederrissen. In diesem Jahr hat die Stadt darüber hinaus unter anderem die Hintergebäude am Schlossplatz 1 sowie Objekte in der Mandelgasse abreißen lassen. (acr)


