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Am 7. April wird sich der Lunzenauer Marktbrunnen zum nunmehr 18. Mal in einen Osterbrunnen verwandeln. Geschmückt wird er von etwa 800 bunten Eiern. Mitglieder des Heimatvereins investieren jedes Jahr viel Zeit, um den Brunnen zu einem Prachtstück zu gestalten.

Foto: Mario Hösel/Archiv Bild 1 / 2

Heimatverein macht zu Ostern aus Brunnen ein Prachtstück

Die erste große Aktion in diesem Jahr wird derzeit vorbereitet. Eine Erlebniswanderung ist 2016 so gut angekommen, dass sie als Stadtführung auf den Spuren der Lunzenauer Originale wiederholt wird.

Von Babette Philipp
erschienen am 21.03.2017

Lunzenau. Mehrere bunt bemalte Eier, frisches Grün dazwischen gebunden und auch zarte Blüten - diesen Wandel zur Osterzeit verdankt der Lunzenauer Marktbrunnen den Mitgliedern des Heimatvereins, die das Schmücken jedes Jahr übernehmen. Derzeit laufen dafür die Vorarbeiten. Gleichzeitig ist es - nach der Beteiligung am Frühjahrsputz am 1. April - der erste öffentliche Auftritt des Heimatvereins im Jahr.

Für 2017 hat er sich wieder viel vorgenommen. Nach der Mitwirkung beim Radlerfrühling am 1. Mai, wo am Heimathaus eine Stempelstelle eingerichtet wird, geht es für die Vereinsmitglieder im Wonnemonat auch ins tschechische Libochovice. Neben Mitgliedern der Stadtverwaltung und Imkern, die sich mit ihren tschechischen Kollegen in Lunzenaus Partnerstadt treffen wollen, gehören auch Mitglieder des Heimatvereins zur Delegation.

"Wir treffen uns dort mit einer Seniorengruppe, die so ähnlich organisiert ist wie unser Heimatverein und auch ähnliche Aktivitäten gestaltet", erklärt Katja Schättin vom Vorstand. Geplant sei ein Stadtrundgang, bei dem man Geschichte und Tradition der Stadt und der Region kennenlernen wolle. "Wir wollen uns Anregungen holen und weitergeben", so Schättin.

Ein Höhepunkt des Jahres soll die Stadtführung "Auf den Spuren der Lunzenauer Originale" werden. "2014 haben wir das als eine Erlebniswanderung durchgeführt. Um die fünf Stunden waren wir mit etwa 40 Gästen unterwegs von Lunzenau nach Elsdorf, mit Stopp in einem Biohof und wieder zurück. Das ist bei allen sehr gut angekommen", erzählt Schättin. Angekommen ist offenbar auch die Kunde von der guten Resonanz, denn der Verein "Mittelsächsischer Kultursommer" (Miskus) sei auf den Verein zugekommen. Die Erlebniswanderung werde nun in Zusammenarbeit mit dem Miskus als Erlebnisführung angeboten. "Wir haben uns sehr gefreut, sind auch für jede Unterstützung dankbar", betont Schättin. Der Miskus übernehme so unter anderem die Werbung, der Heimatverein setze die Führung um.

Wieder beteiligen möchten sich die Lunzenauer Heimatinteressierten auch am Tag des Denkmals. "Da tragen wir gerade Ideen zusammen, die zum Thema Macht und Pracht, unter der der Tag dieses Jahr steht, passen", erklärt Schättin.

Klar indes ist schon der Jahresabschluss, das Anlichteln. Nachdem dies 2015 im eher kleinem Rahmen am neu errichteten Schwibbogen am Heimathaus stattfand, gab es für Glühwein und ein kleines Imbissangebot im vergangenen Jahr viel Zuspruch. "Es sind zu unserer Freude viele Leute gekommen, die zum Advent bei uns gemütlich eine gute Zeit verbracht haben", freut sich Schättin. Das Imbissangebot sei besser angenommen worden als erwartet und daher früh zur Neige gegangen. Dieses Mal soll es erweitert werden, sodass es ausreichend ist auch für noch mehr Gäste.

Auf 20 Jahre Bestehen konnte der Verein im vergangenen Jahr zurückblicken. Innerhalb der Feierlichkeiten wurde eine Wand am Heimathaus gereinigt und mit Lunzenauer Motiven farblich gestaltet. "Das ist sehr schön geworden. Insgesamt gibt es im und am Heimathaus immer etwas zu tun", sagt die engagierte Frau. Sie ist eines von 55 Mitgliedern des Vereins. Es seien viele Ältere, die dem Verein die Treue hielten. Mit dem Nachwuchs habe man es nicht so einfach wie beispielsweise ein Sportverein, in dem sich Jungen gern einem Fußballteam oder der Tischtennismannschaft anschließen. "Wir wünschen uns mehr jüngere Leute, die Interesse haben an Geschichte. Denn es ist doch wichtig, das Vergangene zu kennen, es weiterzugeben und geschichtsträchtige Dinge und Traditionen zu pflegen und zu erhalten", betont Katja Schättin.

 
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