Der Wittgendorfer Frank Albrecht (li.), hier im Gespräch mit Daniel Runge von der Firma Walter Straßenbau KG aus Tiefenbach/Etzdorf, hat sich nicht nur für die Sanierung der Kreisstraße eingesetzt. Er informiert sich derzeit auch regelmäßig über den Stand der Arbeiten.
Foto: Mario Hösel
Kreis glättet Wogen und Asphalt in Wittgendorf
Ortsdurchfahrt wird entgegen ursprünglicher Prognosen erneuert
Rochlitz/Wittgendorf.
Rochlitz/Wittgendorf. Eine marode Brücke, für deren Ersatzneubau Fördermittel fließen, und nicht zuletzt die geduldigen Nachfragen der Wittgendorfer, allen voran Frank Albrecht, haben dem Rochlitzer Ortsteil die lang ersehnte Sanierung der Ortsdurchfahrt beschert.
Dabei hatte die Kreisverwaltung den Wittgendorfern noch im Vorjahr kaum Hoffnung darauf gemacht, dass die Kreisstraße in absehbarer Zeit ihren Ruf als eine der schlimmsten Holperpisten der Region verliert. Nachdem aber nun eine 75-prozentige Förderung des Ersatzneubaus der Brücke zwischen Stollsdorf und Wittgendorf gewährt wurde, haben nicht nur die rund 65.000 Euro teuren Arbeiten an dem so genannten Durchlass begonnen.
Die Kreisstraße wird auf einem Teilstück nun gleichzeitig grundhaft ausgebaut und verbreitert. Zudem setzt der Landkreis nach Angaben von Pressesprecher André Kaiser aus seinem Vermögenshaushalt rund 100.000 Euro ein, um den "Rest" der Fahrbahn der Stollsdorfer Straße zu erneuern. Dieser Anteil der Arbeiten sei nicht förderfähig, wird also allein aus der Kasse des Kreises finanziert.
Anlass dafür seien, so Kaiser, die zeitgleiche Sanierung der Gemeindestraße Wiesengrund sowie zunehmende Probleme mit der Straßenentwässerung zwischen Wiesengrund und Brücke. Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Darauf hatte der Wittgendorfer Frank Albrecht schon lange gedrängt, war bei Vor-Ort-Beratungen mit Vertretern von Kreis- und Stadtverwaltung oft vertreten. Die Pläne dazu lagen schon seit Jahren vor, wie sich der Rochlitzer Bauamtsleiter Alexander Schramm erinnert. Das Projekt sei aber noch im Zuge der Kreisreform verschoben worden. Die Stadt selbst habe an den Bauarbeiten keinen finanziellen Anteil, weil der Ausbau nur die Kreisstraße betrifft.

