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Schule: Gemeinde steht hinter neuem Konzept

In einer Besprechung haben die Wechselburger Räte noch einmal über die Zukunft der Bildungseinrichtung diskutiert. Dazu war der Lunzenauer Bürgermeister eingeladen.

Von Babette Philipp
erschienen am 21.04.2017

Wechselburg. Nach dem Rochlitzer Bürgermeister Frank Dehne (parteilos) und dem von Penig, Thomas Eulenberger (CDU) war am Mittwochabend auch der Lunzenauer Stadtchef Ronny Hofmann (CDU) zu einer Beratung der Gemeinderäte über die Zukunft der Wechselburger Grundschule zu Gast. "Leider konnte auch er uns im Hinblick auf potenzielle Schüler, um die Mindestschülerzahl für die Bildung einer ersten Klasse dieses Jahr zu erreichen, nicht helfen", sagte gestern Bürgermeisterin Renate Naumann (CDU).

Sie verwies zudem auf den einstimmig gefassten Beschluss des Gemeinderates zum jahrgangsübergreifenden Unterricht, mit dem der Bestand der Schule langfristig gesichert werden soll und über den die Schulkonferenz am Montag entscheidet. "Es heißt immer, dass ich auf dieses Konzept dränge. Es ist richtig, dass ich mich dafür ausspreche. Aber es steht ebenso der Beschluss des Gemeinderates, über den ich mich nicht hinwegsetzen könnte", sagte Naumann.

Mit ihrer Meinung zu dem Schulkonzept, bei dem Erst- und Zweitklässler sowie Dritt- und Viertklässler zusammen unterrichtet werden, steht sie nach eigenen Angaben nicht allein da. "Ich habe in der letzten Zeit zahllose Gespräche mit Eltern geführt und nicht wenige haben sich aufgeschlossen dazu geäußert." Das bestätigte gestern die Mutter eines Kindergartenkindes. "Mit motivierten Lehrern halte ich den jahrgangsübergreifenden Unterricht für ein durchaus zukunftsfähiges Konzept", sagte sie. Es ärgere sie, dass in der Öffentlichkeit so nachdrücklich dagegen gesprochen werde, denn sie kenne einige Eltern, die diese Unterrichtsform für ihr Kind akzeptieren würden. "Ich bin kein vehementer Verfechter, aber zuversichtlich, dass die Kinder auch sehr viele Vorteile daraus ziehen können." Der Rettung der Schule hätte es ihrer Meinung nach sehr gedient, "wenn sich in der Vergangenheit mehr Personen, auch an Schlüsselpositionen, gut informiert hätten".

In den vergangenen Wochen waren 35 Eltern von Kindergartenkindern per Fragebogen von der Sächsischen Bildungsagentur gebeten worden, sich zum jahrgangsübergreifenden Unterricht zu positionieren. Das Ergebnis wird am Montag zur Tagung der Schulkonferenz bekannt gegeben. Dann entscheiden die drei Lehrer an der Schule sowie die Elternvertreter der derzeit drei Klassen über diese Unterrichtsform. Weder die Eltern der Kindergartenkinder noch die Gemeinde haben Einfluss. Entscheidet die Schulkonferenz gegen den jahrgangsübergreifenden Unterricht, wiegt ihr Votum mehr als das des Gemeinderates.

 
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