Aue/Karlsbad: Tschechien lehnt Straßenbau ab
Aue/Karlsbad. Die tschechische Regierung lehnt nach wie vor den Neubau einer Trasse - wie etwa der B93n - über den Erzgebirgskamm und deren Verlängerung nach Karlsbad (Karlovy Vary) ab. Dies teilte Miloslaw Zitka, Verkehrsexperte der tschechischen Grünen, auf der Regionalkonferenz seiner Partei in Karlsbad mit. Mitglieder des Kreisvorstands von Bündnis 90/Die Grünen im Erzgebirge waren als Gast bei dieser Veranstaltung anwesend. Zudem, so Miloslaw Zitka, wolle die tschechische Regierung auch zukünftig an der Tonnagebegrenzung von 3,5 Tonnen am Grenzübergang in Potucky/Johanngeorgenstadt festhalten. Von Seiten des Freistaats Sachsen wurde in der jüngeren Vergangenheit hingegen mehrfach die Forderung erhoben, diese Begrenzung aufzuheben.


