Chemnitz: 6000 Euro Strafe für Spielmuseum-Chef

Chemnitz. Wegen versuchter veruntreuender Unterschlagung hat das Landgericht den Chef des 1. Deutschen Spielemuseums in Chemnitz, Peter Lemcke, zu einer Geldstrafe von 6000 Euro verurteilt. Die Strafkammer sah es als erwiesen an, dass Lemcke versucht habe, durch Computermanipulation mehrere Spiele des Vereins Spielemuseum Chemnitz zu seinem Eigentum zu erklären. Im Prozess wurden Zeugen wie die ehemalige Kulturamts-Chefin Petra Borges oder der ehemalige Leiter des Chemnitzer Schlossbergmuseums Thomas Schuler als Experten für Kultur- oder Museumsfragen gehört. Lemcke, der während der Verhandlung bestritt, die ihm vorgehaltenen Manipulationen so begangen zu haben, ist gegen dieses Urteil in Revision gegangen. Zuständig für das weitere Verfahren ist damit nun das Oberlandesgericht. (REU)

 
erschienen am 14.06.2009
 
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