Plauen: Maden im Lebkuchen - Verdacht bestätigt sich

Plauen/Dresden. Die Landesuntersuchungsanstalt in Dresden (Lua) hat den Verdacht der Lebensmittelüberwachung bestätigt: Bei dem in Lebkuchen-Herzen vom Plauener Weihnachtsmarkt gefundenen Ungeziefer handelt es sich um Larven des Brotkäfers und bereits ausgewachsene Käfer. Die Verunreinigung fand sich auch in Vergleichsproben, die das Amt neben den beanstandeten 35 Pfefferkuchen eingeschickt hatte. Das teilte das Landratsamt am Freitag auf Anfrage mit. Die Lebensmittelkontrolleure hatten am Montag den betreffenden Stand untersucht und die verunreinigten Waren eingezogen. Es handelte sich um die ältesten Pfefferkuchen des Händlers, laut Angabe bis Februar 2012 haltbar. Die restliche Ware und die Lebkuchen der drei anderen Süßwaren-Händler des Marktes seien laut Kontrolle in Ordnung. Dem Händler, der mit dem Verkauf verdorbener Lebensmittel gegen seine Sorgfaltspflicht verstoßen hat, droht eine Geldstrafe. Kinder der Jößnitzer Grundschule hatten die vermeintlichen Leckereien nach einer Weihnachtsaufführung erhalten. Einige hatten davon gegessen, bevor der Maden-Befall entdeckt wurde.

 
erschienen am 11.12.2011
 
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