Mehr bestaunt als bestellt: Elektrofahrzeug von Nissan. Spitzengeschwindigkeit 145 km/h, die Reichweite beträgt 175 Kilometer, das Laden der Batterie dauert etwa acht Stunden.Fotos:
Foto: Silke Keller-Thoss
Fahrzeugmesse in Auerbach: Autos elektrisieren die Besucher
Mode und Musik sorgten für Flair
Auerbach. "Einfach genial" , lautete das Fazit von Reinhard Kahle am Samstagnachmittag angesichts des enormen Andrangs zur 11. Auflage des Auerbacher Autofrühlings. Der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins "Wir in Auerbach" (WiA) war schlichtweg begeistert, wie viele Leute die Innenstadt bevölkerten, sich an den Ständen der Autohäuser umschauten oder entspannt über den Neumarkt und angrenzende Straßen bummelten. Das Freiluft-Event hat nichts von seiner Zugkraft eingebüßt, zumal diesmal auch das Wetter hervorragend mitspielte. "Die Leute sind gut drauf, interessieren sich für die neuen Fahrzeugmodelle und genießen die Atmosphäre", freute sich Reinhard Kahle.
Rund 25 Autohäuser der Region hatten sich an der Fahrzeugschau im Stadtzentrum beteiligt, die von der WiA gemeinsam mit der Stadt auf die Beine - oder treffender gesagt - auf die Räder gestellt worden war. Umschauen, sich informieren und vielleicht einen Kauf anbahnen, war die Devise etlicher Besucher an diesem sonnigen Nachmittag.
Und weil der Autofrühling auch den Auftakt des jährlichen Festereigens in der Drei-Türme-Stadt markiert, war wieder für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm gesorgt: Neben dem erstmaligen Auftritt des Musikanten-Trios Bunte Hunde wurde eine Modenschau von Auerbacher Geschäften mit den neuen Frühjahrs- und Sommerkollektionen geboten.
Neben einer vielseitigen Palette von Pkw verschiedener Marken rundeten Präsentationen von Quads und E-Bikes das Angebot ab. Ein allgegenwärtiges Thema waren die hohen Spritpreise, wie beispielsweise Jens Voigt, Geschäftsführer des Skoda-Autohauses Falkenstein, bestätigen konnte: "Das Interesse der Leute ist groß, sie fragen gezielt. Meist geht es um sparsame Modelle, Folgekosten, die Wartungsintervalle oder Versicherungsfragen." "Das Preis-Leistungsverhältnis sowie das Design der Fahrzeuge müssen passen", schätzte Geschäftsführer Torsten Pfaff vom Autohaus Pfaff angesichts der Anfragen von Kunden ein. Neben Kleinwagen wurden am Stand der Rodewischer Firma auch Geländewagen und Allradfahrzeuge offeriert.
Während sich auf dem Neumarkt alles um Novitäten der neuen Fahrzeugsaison drehte, standen bei einem Wettbewerb auf dem Parkplatz an der Talstraße Auto-HiFi-Anlagen im Mittelpunkt des Interesses beim hauptsächlich jugendlichen Publikum. "Hier werden Lautstärke und Sicherheit der Anlagen gecheckt", erklärte Organisator David Rötzschke, der auf eine große Resonanz verweisen konnte. Der Erlös aus der Startgebühr des Wettbewerbs soll für Spielplätze in Auerbach verwendet werden.
Nächster Höhepunkt im Auerbacher Veranstaltungskalender: Familientag am 13. Mai in der Innenstadt mit Einweihung des Parks der Generationen.


16:48 Uhr
Holzinger: @crashy9708: Das paßt schon. Opa braucht den Benz zum Protzen, wie auch die anderen Geldsäcke mit SUV, Jeep etc.Mehrklassengesellschaft!!! Die Jugend mit Bum-Bum haben das Geld meist auch von Oma oder Opa und was da widerhallt, ist die Leere im Kopf. Sind eh ja schon taub.
Eine entartete Gesellschaft eben.
19:57 Uhr
crashy9708: Irgend etwas passt da nicht zusammen
Auf der einen Seite erfreut man sich der Quads und E-Bikes und auf der anderen Seite meckert der Fahrzeugführer über zu hohe Spritpreise, will immer mehr Sicherheit in und an den Fahrzeugen und dann werden solche halsbrecherischen Quads noch angepriesen, die eigentlich im öffentlichen Straßenverkehr nix verloren haben.
Dann zu den E-Bikes:
Wer soll denn den Strom dafür erzeugen, wo doch viele Anwohner schon über den Solar-Park meckern und einer "Verspargelung" der Landschaft komplett ablehnend gegenüber stehen - Kohle- und Atom-Meiler will ja auch niemand.
Woher aber nehmen und nicht stehlen?
Natürlich fragen die Leute nach der Wirtschaftlichkeit - komisch nur, wenn "Opa" dann einen PS-Sportboliden von HONDA kauft, den er überhaupt nicht händeln kann oder man sich einen teuren und großen "Benz" zulegt und schon beim Einparken das Fahrzeug kaum beherrscht - gesehen im Auerbacher Bendelsteingebiet letzte Woche!
... und dann zu den "BUM-BUM" - HiFi-Anlagen, die jeder Batterie den letzten Strom aus der Zelle ziehen und die Limas an die Grenzen der Belastbarkeit treibt - vom so verpulverten Sprit überhaupt nicht zu reden.
Scheinbar haben nicht alle begriffen, dass die Energie ja irgendwo herkommen muss und die kommt nun einmal aus der Zapfsäule.
Da redet dann niemand mehr über die hohen Spritpreise - Hauptsache die "NATO"-Beschallung ist laut genug.
Aber so isses eben:
Was man nicht im Kopf hat, das hat man halt (noch) in der Brieftasche.
Meinereiner reicht ein Kleinwagen mit 75 PS, denn beruflich fahre ich schon einen "Großen" (12 m lang und mit 63 Sitzplätzen) - genügend Power hat der auch und vor allem einen bequemen Sitz für lange Strecken.