Die Landschaft des Parkes der Generationen ist grob modelliert. Jetzt werden die einzelnen Elemente aufgebaut. Der Wegebau hat gerade begonnen.
Foto: Silke Keller-Thoss
Kraterlandschaft verwandelt sich in Park
Erste Details des Parkes der Generationen werden sichtbar
Auerbach. Der Gewitterguss von Mittwochmorgen hat in dem zerwühlten Gelände zwischen dem Auerbacher Schützenhaus und der Göltzsch große Pfützen hinterlassen. Was auf den ersten Blick wie planlose Baustraßen aussieht, sind die künftigen Wege. Ein Teil davon wird derzeit gebaut. Beim näheren Hinsehen ist auch der neue Zugang zur Göltzsch sichtbar. Außerdem wird an der ersten Spielscholle gearbeitet. Wo einmal Wasserspritzspiele stehen sollen, steht der Bagger der Garten- und Landschaftsbauer von der Cottbuser Firma Alpina.
"Die Arbeiten liegen im Plan", sagt Kerstin Petzold, Sachgebietsleiterin Tiefbau in Auerbach. Probleme gab es nur einmal. Instabiler Boden musste ausgetauscht werden. "Der Untergrund hatte die Tragfähigkeit für die in dem Bereich geplanten Wege und den Belag für den Volleyballplatz nicht gewährleistet." Damit nicht in ein, zwei Jahren Folgekosten auftreten, weil sich die Erde gesenkt hat, wurde der Boden ausgetauscht. Der Erhalt der Anlage soll der Stadt nach den Worten von Kerstin Petzold möglichst wenig kosten. Geplant sind maximal 31.000 Euro im Jahr. Glück hat die Stadt in dem Zusammenhang bei den Wasserspielen. "Dafür kann Grundwasser aus einem Brunnen genutzt werden. Das Wasser ist bis auf einen Wert so gut, dass es als Trinkwasser verwendet werden könnte." Das ist wichtig, weil an den Wasserspritzen Kinder spielen sollen.
Der Baubetrieb VSTR Rodewisch ist gerade dabei, die Fundamente für die Skateranlage zu legen. Die vorgefertigten Teile sollen laut Kerstin Petzold Mitte September geliefert und dann nur noch auf die Fundamente aufgesetzt werden. Fertig ist bereits die Terrasse und das Fundament des Pavillons. Die Haupttreppe wurde mit Platten belegt. An der Stelle, an der ab September der Pavillon gebaut werden soll, schauen Rohre und Kabel aus der Erde. Der Rohbau, der einmal eine kleine Gaststätte beherbergen wird, soll in diesem Jahr stehen, damit im Winter der Innenausbau erfolgen kann, sagt die Sachgebietsleiterin.
Eröffnet werden soll der Park der Generationen im Frühling 2012. Dazu ist es notwendig, dass die Arbeiten im Gelände einschließlich dem Pflanzen der Bäume und dem Ansäen des Grases vorm Winter beendet sind. Die Baufirma hat bereits begonnen, an mehreren Stellen Mutterboden aufzuziehen. Die Bäume und Sträucher werden erst zum Ende des Jahres gepflanzt.
Während die Arbeiten am ersten Abschnitt des Parkes der Generationen gerade in vollem Gange sind, werden die für den zweiten Teil um den Maschinenteich gerade geplant. Derzeit prüfen Labore Wasser und Schlamm, damit auf die Stadt keine unliebsamen Überraschungen in Form von Altlasten zukommen. Aufgrund von mehreren Dammbrüchen wäre es nach Ansicht von Kerstin Petzold notwendig, dass der Teich noch in diesem Jahr abge- lassen, der Damm repariert und das Gewässer entschlammt wird: "Zur Laichzeit im nächsten Frühjahr müsste wieder Wasser im Teich sein."
Geplant wird gegenwärtig auch, wie das Wehr gestaltet werden soll, durch das der Maschinenteich sein Wasser aus der Göltzsch bezieht.


