Auf der neuen Sitzecke nahmen die Mitarbeiterinnen Mandy Fiedler (links) und Brigitte Westphal fürs Foto Platz. Eigentlich haben sie keine Zeit zum Ausruhen: 2000 Medien sind noch neu zu ordnen.
Foto: Joachim Thoss
Renovierung der Auerbacher Bibliothek abgeschlossen
Arbeiten haben rund 8000 Euro gekostet
Auerbach. Am Montag öffnet die Stadtbibliothek Auerbach nach vier Wochen Schließzeit wieder ihre Pforten. Innen präsentiert sie sich nach einer umfassenden Renovierung und der Neuordnung des Bücherbestandes komplett verjüngt. 8000 der 10.000 Medien, zu denen auch CDs und DVDs zählen, sind nach einem verständlicheren System einsortiert worden, den Rest müssen die Mitarbeiter nun noch nebenbei bewältigen. Dazu gehören laut Bibliotheks-Chefin Anja Schamberger raue Menge von Büchern, die die Nutzer vor der Schließung ausliehen und die nun zurückkommen: "Viele haben sich vorsichtshalber kiloweise eingedeckt, um über die Runden zu kommen."
Die Sanierung der Räume hat etwa 8000 Euro gekostet, trotzdem bleiben die Benutzungsgebühren laut Oberbürgermeister Manfred Deckert auf dem bisherigen, rekordverdächtig tiefen Niveau: Kinder zahlen nichts, Jugendliche 2,50 Euro, Erwachsene 6 Euro - pro Jahr. In einigen Nachbarkommunen wird das Doppelte verlangt. "Wir wollen die Gebühren ganz bewusst sozial halten", so Deckert.
Im Zuge der Neuordnung sind rund 2500 Bücher des bisherigen Bestandes aussortiert worden. "Manche wurden sieben Jahre nicht ausgeliehen, tote Bestände brauchen wir nicht", sagt Anja Schamberger. Im Herbst soll versucht werden, diese Bücher zu verkaufen.

