Kreuzung in Bad Brambach wird grundhaft gebaut
Arbeiten im Bereich Berg-/Mittelstraße mit etwa 70.000 Euro eingeplant - Firmen findet Leitungs-Wirrwarr vor
Bad Brambach.
Die Kreuzung Berg- und Mittelstraße in Bad Brambach wird derzeit grundhaft ausgebaut. Die Kosten beziffert Bürgermeister Helmut Wolfram (CDU) mit mehr als 70.000 Euro. Ursprünglich war vorgesehen, die Bauarbeiten mit dem Geld aus der Pauschale für die Winterschäden zu bezahlen, die der Freistaat Sachsen dieses Jahr Kommunen zusätzlich gewehrt. Daraus erhält der Kurort jedoch nur etwa 34.000 Euro. "Dort nur eine neue Decke aufzuziehen bringt nichts", schätzt der Bürgermeister ein.
Deswegen entschied sich die Gemeinde für die teurere Ausbauvariante und muss so tiefer in die eigene Tasche greifen. Den Zuschlag für die Arbeiten erhielt die Firma Knoll aus Oelsnitz. An der Notwendigkeit des Straßenbaus gibt es keine Zweifel, so Wolfram. Die Fahrbahn ist inzwischen so schlecht, dass Fahrzeuge fast aufsitzen. Zugleich ist der betroffene Abschnitt die einzige Umleitung aus dem Ortskern heraus für die Badstraße in Richtung Kurpark.
Das ursprüngliche Ziel der Gemeinde, dass die Arbeiten bis zum 20. Oktober abgeschlossen sind, ist indes nicht zu halten. Nunmehr soll Anfang November Schluss sein. Dafür gibt es laut Bürgermeister zwei Gründe: Zum einen hätten die Firmen bei den Schachtarbeiten ein Leitungswirrwarr vorgefunden, Kabel lagen nicht da, wo sie sich nach Plänen befinden sollten. Entstanden ist das Durcheinander nach Worten Wolframs Anfang der 1990-er Jahre. Die Gemeinde hofft zudem, dass der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland im Zuge des Straßenbaus gleich Schadstellen an seinem Kanalnetz repariert. Eine Kamerabefahrung der Rohre aus diesem Anlass hat bereits stattgefunden. (hagr)