Eberhard Hertel, Stefanie Hertel und Stefan Mross am Freitagnachmittag in Plauen.
Foto: Ellen Liebner
100 Minuten Hit auf Hit und viel Humor
2000 Besucher haben Stefanie und Eberhard Hertel sowie Stefan Mross in der Stadt-Galerie erlebt
Plauen. Stefanie Hertel und Stefan Mross stehen weiter gemeinsam auf der Bühne, liefern eine tolle Show ab und ihre Fans lieben sie: Falls es noch eines Beweises bedurft hätte, dass dies auch in freundschaftlicher Verbundenheit als Bühnenpaar funktioniert - am Freitagnachmittag haben ihn die beiden eindrucksvoll geliefert. Beim Heimatkonzert in der Stadt-Galerie boten sie 100 Minuten volles Programm zum 10. Center-Geburtstag. Als nicht angekündigter Überraschungsgast stand auch Eberhard Hertel mit auf der Bühne. Erst am Freitagmorgen habe er entschieden, sich den Auftritt nicht entgehen zu lassen, wie Center-Manager Christian Danne verriet.
Schon zwei Stunden vor Konzertbeginn hatten sich einige Fans die Logenplätze auf den drei Etagen gesichert. Als es gegen 17 Uhr schließlich losging, gab es in der Galerie stellenweise kein Durchkommen mehr. 20 Sicherheitskräfte und acht Sanitäter schwitzten Blut und Wasser. Das Stehkonzert war vor allem für die älteren Semester eine echte Herausforderung. Die Drei auf der Bühne machten sie jedoch mehr als glücklich. Viele Hits brachten sie zu Gehör: Eberhard sang von den "kleinen Fischen", die groß geworden sind, Stefanie griff sogar ganz tief in die Kiste und ließ "Das Stückerl heile Welt" vom Anfang ihrer Karriere wieder aufleben. Allen Unkenrufen zum Trotz: Auch die Duette mit Stefan Mross zündeten: "Fang das Licht" und der Abba-Coversong "Fernando" ließen es den Fans warm ums Herz werden. Als Stefan Mross zur Trompete griff, hörten sogar die einkaufenden Nicht-Fans mal genauer hin. Mit "Yesterday" blies er der gesamten Galerie eine Gänsehaut auf. Zwischendurch gab er immer wieder Witze zum Besten.



12:01 Uhr
crashy9708: Es geht doch nix über "Volksmusik"
Sollten mal Stern-Meißen, electra oder Lift wieder zusammen in Plauen spielen und ihre Hits aus den 70-ern aufleben lassen, dann würde ich sogar aus Berlin anreisen.
Bis dahin muss ich leider zur "Kind'l - Bühne" in die Wuhlheide.
Ich gehöre zwar nicht mehr zu den jüngeren, aber auch nicht zu den älteren Semestern - und wegen eines "Stücker'l heiler Welt", da brauche ich keine Volksmusik, die in Wirklichkeit doch nur eine Abart des deutschen Schlagers ist, nur mit noch trivialeren Texten.