Der Hang - zwischen der Falkensteiner Landstraße und dem Großfriesener Kindergarten - soll befestigt werden.
Foto: Klaus Tanneberger/Archiv
Ortsmitte soll verschönert werden
Noch in diesem Jahr Bauarbeiten rings um das Gemeindeamt
Grossfriesen. Auch wenn der zweite Teil der Falkensteiner Landstraße aus Geldmangel nicht wie ursprünglich vorgesehen in diesem Jahr saniert werden kann: Die Stadtverwaltung will auf jeden Fall die Ortsmitte verschönern, hat Ortsvorsteher Wolf Rüdiger Ruppin (CDU-Mandat) am Mittwoch zur jüngsten Ortschaftsratssitzung angekündigt. Es geht um die Flächen rings um das Gemeindeamt unterhalb der Falkensteiner Landstraße.
Der Hang zwischen der Hauptverkehrsstraße und dem Gemeindeamt ist den Räten schon lange ein Dorn im Auge. Sie fürchten, dass Teile davon vielleicht abrutschen könnten. "Der Hang soll jetzt befestigt werden", zählte der Ortschaftsratsvorsitzende eine der geplanten Maßnahmen auf. Unterhalb des Hanges parken immer Fahrzeuge. In dem Gebäude des Amtes befindet sich auch der Kindergarten. "Der bekommt einen neuen Zaun", sagte Wolf Rüdiger Ruppin auf Nachfrage. Die Straße neben dem Haus, der Theumaer Weg, ist nicht eben. Ein Loch, in dem sich Wasser sammelt, stört ebenfalls schon eine geraume Zeit. Auch dieses Loch werde im Zuge der Verschönerung der Ortsmitte beseitigt, kündigte der Großfriesener an.
Verantwortliche der Stadtverwaltung können bei einer geplanten Ortsbegehung Anfang März die vorgesehenen Maßnahmen auf Wunsch genau erläutern. "Diese Ortsbegehung ist öffentlich. Jeder Bürger kann daran teilnehmen", hat der Ortschef am Mittwoch eingeladen. Der Tag und die Uhrzeit des Rundgangs werden noch bekannt gegeben. Die Bürger können auch andere Themen ansprechen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Die Leiterin des Fachbereichs Umwelt und Bauordnung, Kerstin Schicker, habe ihre Teilnahme zugesagt, hieß es in der Sitzung.
"Die Risse sind breiter geworden", beschrieb Ruppin die von ihm jetzt während der Frostperiode festgestellten Winterschäden im Straßenbelag. Mit Fachleuten vom Tiefbau sollen diese Schäden begutachtet und über Reparaturen gesprochen werden.
Auch die Beschwerden über die Raserei am Windberg könnten zur Sprache kommen. Die Stadtverwaltung hat den Einbau von Hindernissen, um die Fahrer abzubremsen, auf dieser Route abgelehnt. "Wir hatten ja ganz am Anfang bereits den Einbau von Rinnen vorgeschlagen, in denen auch gleich das Wasser ablaufen kann", reagierte ein Bürger am Mittwoch auf diese Ablehnung. Von Schwellen sei keine Rede gewesen. Man müsse jetzt also nochmal über den Einbau von Rinnen mit dem Rathaus verhandeln, um das Tempo der Fahrzeuge am Windberg zu verringern. Ruppin will sich zu diesem Zweck mit der Verwaltung in Verbindung.


