Hinweistafel Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) und Werner Schmitt (rechts) von der Miniwelt enthüllten am Mittwoch die neue Hinweistafel.

Foto: Andreas Tannert

Miniwelt weiht Hinweistafeln ein

Motiv zeigt gleich drei bekannte Bauwerke - Pyramiden waren für Schilder zu groß

Lichtenstein. Lichtenstein. Eine der beiden neuen touristischen Hinweistafeln der Miniwelt Lichtenstein ist am Mittwoch an der A 72 nahe der Anschlussstelle Stollberg Nord enthüllt worden. Die zweite soll heute folgen. Sie steht an der A 4 zwischen Wüstenbrand und Hohenstein-Ernstthal.

Auf den Tafeln sind der Eiffelturm, die Freiheitsstatue und die Oper in Sydney zu sehen. "Wir sind ein internationaler Park, deswegen haben wir bekannte Bauwerke ausgewählt", erklärte Stephan Wetzel, Geschäftsführer der Miniwelt. Zwei Wochen lang habe die Gestaltung gedauert. Dabei sei sich mit dem für die Genehmigung zuständigen Autobahnamt Dresden abgestimmt worden. "Wir probierten verschiedene Bauwerke aus, wie die Pyramiden von Gizeh. Sie waren zu groß."

Zweites Element der Tafeln ist der Minikosmos. Das Motiv zeigt den Saturn. Er steht laut Wetzel stellvertretend für die 7000 Himmelskörper, die sich an die Kuppel des Sternentheaters projizieren lassen. Zudem ist als Sternbild der große Wagen zu sehen.

Mit dem langen Schriftzug "Miniwelt & Minikosmos Lichtenstein" habe es keine Probleme bei der Beantragung gegeben. "Es gibt in Sachsen auch andere Schilder mit langen Namen", so Wetzel. Da die Hinweistafeln mittlerweile größer ausfallen dürften, könnten mehr Zeichen gedruckt werden. 10.000 Euro investierte die Miniwelt, um mehr Besucher anzulocken. Etwa 120.000 Menschen sahen sich im vorigen Jahr die Welt im Kleinen an.

 
erschienen am 21.07.2010 ( Von Georg Müller )
 
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