Badewetter hält Ordnungshüter gehörig auf Trab
Falschparker an Sahnbad und Kober füllen Stadtkassen
Werdau/Crimmitschau. Werdau/Crimmitschau. Dank des Sommerwetters der vergangenen Wochen ist die Besucherzahl im Crimmitschauer Sahnbad und an der Koberbachtalsperre rasant gestiegen. Und damit auch die Bußgeldeinnahme für die Städte Crimmitschau und Werdau. Denn die einfache Formel lautet: mehr Badegäste ist gleich mehr Parkverstöße. Die Städte verstärken deshalb die Kontrollen der Ordnungshüter bei Badewetter. Dabei bewegt sich die Höhe der Einnahmen bislang etwa auf dem Vorjahresniveau
Als einen Schwerpunkt sieht Crimmitschaus Rathaussprecher Sascha Vogelsang die Sahntalstraße: "Die Lage war bei starkem Andrang teilweise problematisch. Falschparker blockieren Rettungswege und gefährden damit im Ernstfall auch Menschenleben". An der Koberbachtalsperre in Langenhessen gilt der Parkplatz für Schwerbehinderte als Problemfall. Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes ertappen hier immer wieder unberechtigt abgestellte Fahrzeuge. Eine teure Ignoranz: Wer den Schwerbehindertenparkplatz unberechtigt benutzt, zahlt 35 Euro Ordnungsgeld. Rings um die Freibäder in Fraureuth und Mannichswalde gibt es dagegen kaum Probleme mit Falschparkern.
Die Einnahmen der Städte durch Parkverstöße sind nahezu unverändert. Die Stadt Crimmitschau hat bisher rund 10.000 Euro von Parksündern abkassiert. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2009 waren es noch 11.500 Euro. "Die Schwankung liegt im normalen Bereich und lässt keine Rückschlüsse auf bestimmte Entwicklungen zu", sagt Stadt-Sprecher Vogelsang. In Werdau belaufen sich die Einnahmen bislang auf 13.000 Euro. Das ist etwa die Summe des Vorjahreszeitraumes. 1608 Verwarnungen haben die Ordnungshüter in den ersten sechs Monaten des Jahres ausgestellt. "Es gibt ja ausreichend Parkflächen, die kostenfrei und ohne Zeitbegrenzung sind", nennt André Kleber einen Grund für Konstanz.


