Eisstadion will die 25.000-Besucher-Marke knacken
Crimmitschauer stoppen Talfahrt beim öffentlichen Eislauf
Crimmitschau. Die Talfahrt bei den Besucherzahlen des öffentlichen Eislaufens im Crimmitschauer Kunsteisstadion ist gestoppt.
Im vergangenen Jahr haben 23.937 Besucher das Freizeitangebot im Sahnpark genutzt. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren nur 22.581 Schlittschuhläufer auf dem Eis unterwegs - diese Zahl galt als der schlechteste Wert seit der Wende.
"Wir hatten einen Zuwachs von 1356 Besuchern gegenüber dem Vorjahr", sagt Rathaussprecher Jens Ewert bei einem Blick in die Statistik. Für einen besonderen Schub habe das große Interesse im Dezember gesorgt. In diesem Monat allein waren insgesamt 5800 Personen zum öffentlichen Eislaufen gekommen.
Zum Aufschwung haben aus Sicht der Stadt auch die Maßnahmen, die in einem Krisengipfel im Sommer 2011 entwickelt worden sind, beigetragen. Dabei hatten auch Lutz Höfer, Betreiber des Eislauf-Shops, und René Rudorisch, Geschäftsführer beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau, ihre Ideen mit eingebracht. Zu den neuen Höhepunkten gehört das Angebot, wonach Firmen das Eisstadion für eigene Veranstaltungen mieten können. Bewährt hat sich auch der neue Familientag am Sonntag. Die Eisfläche steht dann von 10.30 bis 14.30 Uhr durchgehend Freizeitsportlern zur Verfügung. "Das Angebot wird vor allem von Familien mit Kindern sehr gern genutzt", erklärt Ewert.
Zudem gibt es mit Eislauf-Lernkurs und Stadion-Internetpräsentation weitere Neuerungen. 2012 will Crimmitschau den Aufwärtstrend fortsetzen und die 25.000-Besucher-Marke knacken. (hof)


