In Adventskalender kommt Bewegung
Familien, Firmen und Einrichtungen beteiligen sich an dem Vorhaben
Fraureuth. In der Gemeinde kommt in den Adventskalender Bewegung und das wahrsten Sinne des Wortes. Hinter jedem Türchen, das ab 1. Dezember allabendlich um 18 Uhr irgendwo im Ort geöffnet wird, spielt sich eine kleine Geschichte ab. Gestaltet werden diese von Familien, Firmen und Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem die Gitarrengruppe, der Schulhort und der Kindergarten Ruppertsgrün.
Die Vorbereitung der ungewöhnlichen Aktion obliegt Brigitte Modes. Sie hatte dazu bereits im Vorjahr die Idee und landete damit einen Volltreffer. Grund genug für eine Neuauflage. "Bis auf vier Türchen haben wir auch schon alle Termine besetzt. Wer Interesse hat sich an der Aktion ebenfalls zu beteiligen, kann sich bei mir melden", sagt die Vorsitzende der Kirchgemeinde. Sie gehörte mit ihrer Familie bereits im Vorjahr zu den Teilnehmern und gestaltete am Vorabend des 24. Dezembers ein kleines Programm. "Das war der einzige Termin, für den sich 2010 keiner fand", sagt Brigitte Modes. Sie wird auch in diesem Jahr wieder zu dem Mitwirkenden gehören.
"Unser Anliegen ist es, in die hektische Adventszeit etwas Ruhe und Besinnlichkeit zu bringen", sagt die Organisatorin und hofft in diesem Jahr auf eine ähnlich gute Resonanz wie 2010. "Durchschnittlich 30 Interessenten verfolgten allabendlich die kleinen Geschichten, die sich hinter den Türchen abspielten." Für Familie Beyer, die dieses Mal das erste Fenster gestaltet, ist die Teilnahme Premiere. Am 1. Dezember wollen Mario und Mandy Beyer ihre knapp vier Meter hohe Pyramide präsentieren, die neben dem Wohnhaus auf dem Grundstück an der Hauptstraße 47 aufgebaut wird. "Die hat mein Schwiegervater aus Niederwürschnitz gebaut", sagt Mario Beyer voller Stolz. (umü)


