Diese Holperpiste soll bald Vergangenheit sein. Im Mai beginnt der Ausbau des dritten Abschnittes der Rudelswalder Westbergstraße. Foto:
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Straßensanierung geht jetzt in die dritte Runde
Ausbau der Westbergstraße kostet rund 198.000 Euro
Crimmitschau. Aller guten Dinge sind drei. Das alte Sprichwort soll sich mit dem dritten Ausbau-Abschnitt der Westbergstraße im Ortsteil Rudelswalde in diesem Jahr bewahrheiten.
Bei den ersten beiden Bauabschnitten konnte in den vergangenen Jahren allerdings der Zeitplan durch Witterungsprobleme nicht eingehalten werden. Das soll jetzt nicht nochmal passieren. "Der dritte Bauabschnitt beginnt im Mai. Wir benötigen für den Ausbau etwa vier Monate. Das heißt: Durch die Witterung ist diesmal nicht mit Verzögerungen zu rechnen", sagt Rathaussprecher Jens Ewert.
Die Mitglieder des Technischen Ausschusses haben am Montag grünes Licht für die Fortsetzung der Westbergstraßen-Sanierung gegeben. Dabei handelt es sich um ein 315 Meter langes Teilstück. Der Straßenbau beginnt am Grundstück mit der Hausnummer 140. Das Ende befindet sich am Ortsausgang in der Nähe des Friedhofes. Im Vorfeld kümmern sich die Wasserwerke Zwickau bereits um die Versorgungsleitungen. "Im Herbst 2011 begann die Erneuerung der Trinkwasserleitung. Nach der Winterperiode folgt die Abwasserleitung", kündigt Ewert an. Die Details zum städtischen Vorhaben stehen bereits fest: Die Baufirma soll die Fahrbahnoberfläche bis zu einer Tiefe von 28 Zentimetern abtragen. Danach werden ein 10 Zentimeter hoher Frostschutz sowie eine 14 Zentimeter hohe Asphalttrag- und eine 4 Zentimeter hohe Asphaltbetonschicht aufgetragen. Der Rand wird auf der einen Seite durch einen Bord, der auch zur Wasserführung dient, und auf der anderen Seite durch einen Streifen aus Granitgroßpflaster gestaltet.
Klarheit herrscht bereits über die Finanzierung des Bauvorhabens. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 198.000 Euro. Die Stadt muss einen Eigenanteil von 56.500 Euro zur Verfügung stellen. Aus dem Programm "Integrierte ländliche Entwicklung" kommt ein Fördermittelzuschuss von 141.500 Euro. "Wir haben die Zusage für die Fördergelder bereits vorliegen", freut sich Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller.
Für den dritten Bauabschnitt benötigt die Stadt deutlich mehr Geld als für die ersten beiden Teilstücke. Der zweite Bauabschnitt, der im Oktober 2009 begonnen wurde, hatte rund 121.000 Euro gekostet. Für die erste Strecke, die von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009 realisiert worden, hatte Crimmitschau etwa 94.000 Euro ausgeben müssen.


