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Janin Lein (hinten rechts) und Kinder der Kita "Bummi" bedankten sich mit einer Bastelaktion bei Maria Bauer von der Johnson-Controls-Personalabteilung (l.) und Betriebsrat Rainer Zenner.

Foto: Köhler/Johnson Controls Bild 1 / 4

Erhellend und aufgehübscht

Wie ein Ehepaar das Andenken ans RAW bewahrt. Warum die Parfümerie-Chefin Ärzte behandelte. Wo die Restcents der Batteriewerker hinfließen.

erschienen am 21.03.2017

Frank Michel (39), Altenpfleger beim Arbeiter-Samariter-Bund, erlebte dieser Tage eine besondere Überraschung. Die Anwesenheitslisten des Pflegekollegs der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) verzeichneten ihn als 10.000. Teilnehmer an der Veranstaltungsreihe. Von der kleinen Ehrung war er ehrlich überrascht. "Das hätte ich nicht gedacht. Aber ich freue mich natürlich darüber. Übrigens auch für die Veranstalter, die immer wieder interessante Themen aufgreifen", sagte er. Frank Michel nutzt seit etwa zwölf Jahren die Gelegenheit, sein Fachwissen im Rahmen des Kollegs zu erweitern. Nach Möglichkeit versucht er jede Veranstaltung zu besuchen - und das auf freiwilliger Basis. "Man lernt immer wieder etwas dazu, und das Ganze ist auch so angelegt, dass es nie langweilig wird." Das WHZ-Kolleg zu pflegerelevanten Themen gibt es seit 2004. Pro Jahr stehen sechs Veranstaltungen auf dem Programm. Die Fakultät Gesundheits- und Pflegewissenschaften arbeitet dabei eng mit Praxis- und Kooperationspartnern im Umkreis von rund 50 Kilometern zusammen. Zielgruppen sind Pflegekräfte, Pflege- und Gesundheitsmanager sowie Führungskräfte des stationären und ambulanten Bereiches. Aber auch jeder andere, der sich für die Themen interessiert, kann teilnehmen. (awo)

Petra und Siegfrid Riedig (65/58) lernten sich einst im Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) an der Bülaustraße in Zwickau kennen. Jetzt haben sie mit Unterstützung ihrer Tochter ein Fotobuch gestaltet, das die Etappen des Abrisses ihrer einstigen Arbeitsstätte aufzeigt. "Wir sind beide ein Vierteljahrhundert im RAW zur Arbeit gegangen. Da hängen viele Erinnerungen dran. Deshalb haben wir den Abriss von Beginn an mit der Kamera verfolgt", sagte Siegfrid Riedig. Mehrere hundert Schnappschüsse sind entstanden, die den Gebäudeabbruch Stück für Stück für die Nachwelt festgehalten haben. Ursprünglich wollte das Ehepaar das erste Treffen ehemaliger RAW-Beschäftigter im Seniorenbüro "Aktiv ab 50" nutzen, um seine kleine Bilddokumentation auch anderen Kollegen von einst vorzustellen. Doch dann machte den beiden ein Übermittlungsfehler beim Datum der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Jetzt wollen sie beim nächsten Treffen am 9. Mai einen neuen Anlauf unternehmen. Petra Riedig: "Wir haben das Buch zwar für uns privat gemacht. Wenn man aber bedenkt, wie viele Leute aus Zwickau und dem gesamten Umland einmal im RAW gearbeitet haben, dürfte es sicherlich einige geben, die sich dafür interessieren." (awo)

Lisa Burger (39), die seit 2010 zusammen mit ihrem Mann André Burger in zweiter Generation das 1984 in Zwickau gegründete gleichnamige Geschäft führt, gehörte am Samstag zu den Menschen, die für das Wohlbefinden der Gäste des 11.Zwickauer Ärzteballs sorgten. Ihren Dienst trat sie bereits eine Stunde vor dem Beginn des Balls an; gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Parfümerie Burger frischte sie auf Wunsch Make-ups auf. Ihre erste Kundin war die Moderatorin des Abends, Ulrike Wülfrath. "Ich vertraue Lisa dabei blind", erklärte die Allgemeinmedizinerin, die verriet, privat keinen Lippenstift zu besitzen. "Ich trage bei ihr einen Lippenstift in Naturton auf, weil sie wunderschöne Augen hat, die durch das Make-up mehr betont werden sollen", so Lisa Burger, die die anwesende Ärzteschaft als "sehr angenehm" und "pflegeleicht" beschrieb. "Die meisten Damen wollen nach dem Essen den Lippenstift aufgefrischt haben, alle sind sehr nett und kommunikativ, die ganze Atmosphäre ist super. Es macht richtig Spaß, beim Ärzteball zu arbeiten, und als Zwickauer Unternehmen ist es für uns ganz selbstverständlich, dabei zu sein." (lth)

Janin Lein (26), stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte "Bummi" in Hohenstein-Ernstthal, freute sich sehr über die Spende von Johnson Controls. "An unserem neuen Leuchttisch können die Kinder auf vielfältige Weise mit Licht experimentieren", sagte sie, als ihr der Betriebsratsvorsitzende des Werkes Zwickau, Rainer Zenner, und Maria Bauer von der Personalabteilung den Spezialtisch übergaben. Dessen Anschaffung wurde durch die jährliche Spendenaktion der Zwickauer Batteriewerker möglich. Dabei kamen im vergangenen Geschäftsjahr mehr als 6500 Euro zusammen, die an zwölf Einrichtungen und Vereine der Region überreicht werden.

So unterstützen die Mitarbeiter des Batteriewerkes auch den Bau eines Klettergerüsts für die Adam-Ries-Schule in Zwickau-Neuplanitz. Die "Kinderinsel" Hegelstraße in Zwickau erhält einen Satz Turngeräte und der VfB Eckersbach 1990 einen Trikotsatz für die F-Junioren. Die größten Beträge gehen an die "Planitzer Kinderwelt", wo dank der Spende die vor Jahren begonnene Wassermatschanlage fertiggestellt werden kann, und den DFC Westsachsen für die Ausrüstung der Fußballjuniorinnen.

Die Auswahl der Einrichtungen und Projekte erfolgt in Abstimmung zwischen Werkleitung und Betriebsrat. "Die Mitarbeiter entscheiden mit, wo immer das möglich ist. Das macht die Vergabe transparent und stärkt die Verbundenheit mit der Aktion", sagt Werkleiter Matthias Horn. Immerhin beteiligen sich 99 Prozent der 400 Mitarbeiter an der Sammlung, bei der sie auf die Centbeträge ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung verzichten. "Viele geben darüber hinaus, indem sie mit helfenden Händen Projekte unterstützen", sagt Horn. (fp)

 
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