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Klaus Fischer - Kunst- und Literaturfreund

Foto: Ralph Köhler

Große Literatur im kleinen, aber feinen Rahmen

In der kommenden Woche beginnt der Zwickauer Literaturfrühling. Mehr als 50 Teilnehmer zeigen die Vielseitigkeit von Kunst.

Von Sara Thiel
erschienen am 21.04.2017

Zwickau. Das war ja schon heiß im vergangenen Jahr: tagelang rappelvolle Galerie, Clemens Meyer, der im Garten gelesen hat, und viele Menschen in viele Gespräche vertieft.

Da ist nicht mehr viel Luft nach oben. Oder? Klaus Fischer seufzt ein bisschen. "Stimmt schon", sagt er. Die Galerie der Freunde aktueller Kunst an der Zwickauer Hölderlin-straße ist vor zwölf Monaten fast aus allen Nähten geplatzt. "Viel mehr als 40 Leute passen bei einer Lesung eben nicht rein." Das gibt sicher ein buchstäbliches Zusammenrücken, wenn zur diesjährigen Auflage, die am Mittwoch beginnt, Guntram Vesper zur Lesung bittet. Immerhin hat sein Roman "Frohburg" neben dem Preis der Leipziger Buchmesse auch den Erich-Loest-Preis erhalten. Dabei ist das 1000-Seiten-Werk bei der Kritik nicht unumstritten. Fischer, Chef der Kunstfreunde und einer der Literaturfrühlings-Organisatoren, nennt es einen furiosen Roman. Und räumt ein, dass Preise, an einen Autor im fortgeschrittenen Alter vergeben, auch Auszeichnungen für das Lebenswerk sind.

Doch nicht nur arrivierte Autoren verschaffen den Zwickauer Zuhörern Frühlingsgefühle. Unter den 15 Verlagen, die sich in diesen fünf Tagen präsentieren, sind hauptsächlich regionale. "Mit dem Zwickauer Förderstudio ,Literatur' geben wir auch lokalen Autoren ein Podium", so Fischer. "Das finde ich auch richtig. Wenn wir bei unserer Reihe 50 bis 60 Teilnehmer haben, möchte ich auch welche aus Zwickau an unserer Seite wissen. Da kann man nicht nur an das Nationale oder Regionale denken."

Eine bei Weitem nicht nur lokale Größe ist auch in diesem Jahr wieder ein besonderer Gast: Der Dirigent Georg Christoph Sandmann lädt am Samstagnachmittag zu einem Vortrag ein. Dieses Mal geht es um Balladen - anschaulich gemacht wird das Thema vor allem mithilfe von Rezitatorin und Sängerin Uta Simone.

Es geht in diesem Jahr aber nicht nur um das geschriebene Wort. Unter dem Titel "Off Zone" stellen sich zehn Zwickauer Kulturinitiativen vor, die eines vereint: Sie sind un- abhängig - vom Mondstaubtheater über den Liederbuchverein bis hin zu Kunstplantage und "Zwickau geht auch anders" stellen sich Kulturschaffende fünf Tage lang in einer Ausstellung vor. Am Sonntag gibt es dann auch persönliche Gespräche. "Solch eine Szene gibt es in jeder Stadt", sagt Fischer. Aber nicht überall tauschen sie sich untereinander aus. "Wir wollen einfach, dass die Vielfältigkeit der Kultur in dieser Stadt sichtbarer wird."

Der Literaturfrühling beginnt am Mittwoch. Die Veranstaltungen finden in der Hölderlinstraße 4 in Zwickau statt. Karten gibt es nicht im Vorverkauf.

 
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