Interoperabel durch die Welt

Professor Stephan Kassel (50):

Der Wirtschaftsinformatiker, der seit 2003 an der WHZ lehrt, hielt ein Referat mit dem Titel "Reisen machen Spaß - oder - Interoperabilität".

So kompliziert dieser Begriff auch sein mag, so vereinfacht versuchte ihn der Redner darzustellen. Da Interoperabilität einer der Forschungsschwerpunkte von Kassel ist, tat er das überschwänglich und humorvoll, indem er immer wieder auf Beispiele aus Science-Fiction-Filmen wie Star Wars verwies. Allgemein ist Interoperabilität die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen. Im Alltag funktioniert demnach eine Fernbedienung interoperabel. Da die Forschung aber immer voraus schaut, hat sich auch die Informationstechnik dem Phänomen angenommen und entwickelt Geräte, die das Reisen erleichtern. Beispielsweise ein Handy, das den Reisenden navigiert. Als beste, doch unerreichte Form der Interoperabilität, pries Kassel die Methode der Enterprise-Besatzung - das Beamen durch Raum und Zeit.

 
erschienen am 08.06.2012
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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