In diesem Wohnwagen starben am Freitag in Eisenach zwei Männer, die zuletzt in Zwickau wohnten.Foto: dapd
Mordspur führt nach Zwickau
Ein explodiertes Haus und drei Tote: Wahrscheinlich hängen alle Fälle zusammen
Zwickau/Eisenach. Aus Spekulationen ist Wahrheit geworden: Die beiden toten Männer, die am Freitag in einem ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach-Stregda gefunden wurden, hatten in Zwickau gewohnt. Just in dem Haus, das am Freitagnachmittag in die Luft geflogen und danach ebenfalls in Brand geraten war.
Bei den Männern handelt es sich um einen 34- und einen 38-Jährigen, vermutlich waren sie Deutsche. "Es gibt keinen Hinweis auf einen ausländischen Hintergrund", sagte Antje Dietsch von der Staatsanwaltschaft Zwickau. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Männer selbst erschossen haben, sagte am Montag der Gothaer Polizeidirektor Michael Menzel, der die Sonderkommission "Capron" leitet. Ob die Männer auch den Überfall auf eine Eisenacher Sparkasse Freitag früh verübt haben, ist noch nicht klar, aber wahrscheinlich. Denn die Polizei fand im Wohnmobil mehrere tausend Euro Bargeld, so Marcel Ehrenreich, Sprecher der Polizei in Gotha. Doch der Caravan, der ein vogtländisches Kennzeichen trug und auch im Vogtland angemietet worden war, barg eine brisante Überraschung. Die Beamten stellten mehrere Schusswaffen sicher. Darunter die Dienstpistole der 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michéle Kiesewetter sowie die Waffe ihres damals schwer verletzten Kollegen.
Die Ermittlungen zum Polizistenmord laufen derzeit auf Hochtouren. Es werde intensiv nach einer 36 Jahre alten tatverdächtigen Frau gefahndet, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Zwickau am Dienstag. Weitere Einzelheiten würden mittags bekannt gegeben.



09:57 Uhr
ZwenAusZwota: Die Männer sollen sich selbst erschossen haben? Nach einem Banküberfall?
Glaub ich nicht!
Es fehlt ja noch die Frau, die mit in Zwickau wohnte. Ich denke eher, die Männer haben die Bank überfallen, sind zum Wohnmobil zurückgekehrt und wurden dort von einer dritten Person gemeuchelt, die dann einen Teil der Beute mitgenommen hat.
Ich kann mich erinnern, dass es vor einigen Jahren ähnliche Überfalle gab, an denen tatsächlich eine Frau als Anführerin beteiligt war - nein, nicht die Labortante, die die Stäbchen verunreinigt hat...
Ganz schön was los hier!