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Bundesregierung erwägt schnelle Zahlung an Rettungsfonds ESM
Deutscher Anteil beträgt insgesamt 21,5 Milliarden Euro
Berlin (dapd). Die Bundesregierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, den permanenten Euro-Rettungsschirm ESM schneller als bisher geplant mit Bargeld zu versorgen. Dies sei "vorstellbar", berichtet das "Handelsblatt" aus Regierungskreisen. Geplant sei, dass der Rettungsfonds mit einem Garantievergabe-Volumen von 500 Milliarden Euro eine Bareinlage von 80 Milliarden Euro bekomme.
Dieses Geld soll nach früheren Beschlüssen der Euro-Staats- und Regierungschefs über fünf Jahre eingezahlt werden. Der deutsche Anteil von 21,5 Milliarden Euro sollte demnach in fünf Jahrestranchen von 4,3 Milliarden Euro überwiesen werden. Dies könnte dem Bericht zufolge nun schneller gehen.
dapd